Die Anteilserhöhung baut auf der im April 2023 angekündigten strategischen Partnerschaft auf und unterstreicht das langfristige Engagement von Schmitz Cargobull auf dem australischen Markt. Für die Freighter Group bedeutet die Partnerschaft langfristige Stabilität und bietet direkten Zugang zum globalen Produktentwicklungs-Know-how des deutschen Partners, wie es in einer Mitteilung heißt.
„Seit 15 Jahren bedienen wir australische Kunden und mit der Aufstockung unserer Beteiligung an der Freighter Group bekräftigen wir unser langfristiges Engagement in Australien“, sagt Andreas Schmitz, CEO von Schmitz Cargobull. „Dieser Schritt ist zugleich Ausdruck unseres Vertrauens in die Stärke des lokalen Teams. Unsere Rolle ist es, die Weiterentwicklung der Freighter Group mit globalem Know-how, Technologien und Netzwerken zu unterstützen, während das Freighter-Team das Unternehmen mit seiner lokalen Expertise und seiner klaren Kundenorientierung weiter prägt.“
Die Mehrheitsübernahme folgt auf Investitionen in der jüngeren Vergangenheit, darunter die Modernisierung des Produktionsstandorts in Ballarat im Bundesstaat Victoria im Wert von 50 Millionen australischen Dollar. Der Standort wurde zu einem fortschrittlichen Produktionszentrum ausgebaut. Diese Infrastruktur ermöglicht es der Freighter Group, die globalen Entwicklungs- und Produktionstechnologien von Schmitz Cargobull mit der Robustheit der australischen Fertigung zu verbinden. Über die Produktion hinaus baut das Unternehmen das Service- und Ersatzteilnetz im Aftermarket aus. Kunden sollen dadurch von einer höheren Verfügbarkeit sowie dem Zugang zu lokalen und globalen Ersatzteil-Lieferketten profitieren.
Neuer CEO übernimmt das Steuer
Die Freighter Group gibt zudem die Ernennung von Michael Temminghoff zum neuen Chief Executive Officer mit sofortiger Wirkung bekannt. Er verfügt über Führungserfahrung und war über 15 Jahre in verschiedenen Funktionen bei Schmitz Cargobull tätig. Sein Fokus liegt darauf, die Weiterentwicklung der Freighter Group zu unterstützen, die Kompetenzen zu stärken und die kundenorientierte Unternehmenskultur zu bewahren.
„Ich freue mich sehr, die Freighter Group in einer so wichtigen Phase zu leiten“, sagt Temminghoff. „Die Synergie zwischen der globalen Stärke von Schmitz Cargobull und der lokalen Expertise der Freighter Group eröffnet Chancen. Unsere Aufgabe ist es, auf den Stärken des lokalen Geschäfts aufzubauen, unterstützt durch globale Kompetenzen und Erfahrung. Zudem möchten wir das Team dabei unterstützen, sein Potenzial auszuschöpfen, und gleichzeitig die Qualität und Zuverlässigkeit stärken, auf die unsere Kunden vertrauen.“ Das Unternehmen gehe aus einer Phase der Modernisierung gestärkt in dieses neue Kapitel.
Sowohl die Belegschaft als auch der Standort wurden auf die technologiegestützte Fertigung vorbereitet, so Temminghoff weiter: „Das Engagement des lokalen Teams war die treibende Kraft hinter dieser Transformation und hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, in einem sich wandelnden Markt erfolgreich zu sein.“ Die Freighter Group wird weiterhin unter ihrem etablierten Namen auftreten. Damit bleibt der Name der australischen Marke erhalten, während das Unternehmen Lösungen für die dortige Transportbranche entwickelt.