Geschäftsführerin Anne Börger-Olthoff erklärt: „Wir sind stolz, erstmals die 100-Millionen-Euro-Umsatzgrenze überschritten zu haben. Und dies trotz der derzeit schwierigen Beschaffungs- und Absatzmärkte.“ Die Beschaffung der Zukaufteile sei aufgrund der weltweiten Krisen in den vergangenen Jahren sehr viel schwieriger und aufwendiger geworden. Auch einige wichtige internationale Absatzmärkte des Unternehmens seien von den Krisen betroffen, so Börger-Olthoff.
So musste die Börger Niederlassung in Russland schließen. Andere Börger Absatzmärkte haben sich sehr positiv entwickelt. In Indien gründet das Unternehmen beispielsweise eine Niederlassung, um die hohe Nachfrage im indischen Markt besser bearbeiten zu können.
Als Grund für das Wachstum nannte Börger die anhaltend steigende Nachfrage, unter anderem nach der 2021 erstmals vorgestellten neuen Drehkolbenpumpe und der Börger Separationstechnik. Zudem habe ein außergewöhnlich großer Edelstahlbehälter-Auftrag für Biogasanlagen in den USA zum Jahresergebnis beigetragen, wie das Unternehmen mitteilte.
Diese Unternehmensentwicklung habe auch dazu geführt, dass das Unternehmen zusätzliche Arbeitsplätze in Weseke geschaffen hat. „Wir sind froh, so viele gute neue Mitarbeitende zu finden. Und wir wachsen weiter“, kündigt Geschäftsführerin Börger-Olthoff an.
Neben dem personellen Wachstum erweitert das Unternehmen auch seine Produktionskapazitäten am Standort: Im Mai will Börger die neuen, 9.000 Quadratmeter großen Produktionshallen mit Zentrallager beziehen. Mit der Produktionserweiterung bekennt sich Börger zum Standort Weseke. „All unsere Produkte werden in Weseke gefertigt. Dort haben wir beste Produktionsbedingungen und können unserem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden. Mit der Produktionserweiterung stellen wir die Weichen, dass dies auch in der Zukunft so bleibt“, betont Börger-Olthoff.
Im Mai wird auch die neue Kantine „Börgeria“ die ersten Essen an die Mitarbeitenden ausgeben. „Auf die Kantine freuen wir uns besonders. Sie soll ein Treffpunkt für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Neben Frühstück und Mittagessen wird die Börgeria den ganzen Tag über für Teammeetings, Kunden- oder Lieferantengespräche offenstehen“, so Börger-Olthoff.