Aus dem früheren Bergwerksareal auf dem Schafberg wächst Schritt für Schritt der zukünftige I-NOVA Park. Bevor sich die ersten Unternehmen ansiedeln und ihre Projekte realisieren können, entsteht in den kommenden Monaten die notwendige Infrastruktur. Strom-, Wasser- und Telekommunikationsleitungen werden verlegt, Straßen gebaut und Flächen vorbereitet. Das teilt die Stadt Ibbenbüren nun mit. Gemeinsam stellen die Stadt, der Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land (WTL), die Telekom sowie die Stadtwerke-Netzgesellschaft SWTE Netz die technischen Grundlagen für das neue Gewerbegebiet her. Allein die Stadt investiert bis Mitte 2028 rund zehn Millionen Euro in die Erschließung des I-NOVA Parks.
Mit den Arbeiten im Bereich Landabsatz beginnt nun sichtbar die Erschließung des I-NOVA Parks – ausgelöst durch die konkrete Ansiedlung des Unternehmens Geberit, das hier ab April mit dem Bau starten wird. Entlang der Fahrbahn werden die zentralen Versorgungsleitungen für Trinkwasser, Strom und Telekommunikation verlegt und damit die infrastrukturellen Voraussetzungen für den ersten großen Investor geschaffen.
Frischwasserversorgung und Entwässerung
Der Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land (WTL) bringt auf rund 490 Metern eine neue Frischwasserleitung ein. Parallel dazu errichtet die Stadt Ibbenbüren eine Abwasserdruckrohrleitung, um das Baugrundstück direkt an das städtische Netz anzubinden. Darüber hinaus wird die Infrastruktur vorausschauend weiterentwickelt: Schritt für Schritt entsteht ein vollständiges Kanalsystem für den gesamten I-NOVA Park – inklusive eines Regenrückhaltebeckens unterhalb des ehemaligen Landabsatzes, das eine nachhaltige Entwässerung sicherstellt.
Strukturwandel in Ibbenbüren
Der I-NOVA Park sei eines der zentralen Projekte des Strukturwandels in Ibbenbüren, heißt es weiter. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche „von Oeynhausen“ entstehe Schritt für Schritt ein moderner Gewerbe- und Industriestandort mit einem klaren Schwerpunkt auf Energie- und Zukunftstechnologien. Hier knüpfe die Stadt bewusst an ihre lange Tradition als Energiestandort an und entwickele sie weiter. Ergänzt um Flächen für Logistik, Handwerk und produzierendes Gewerbe sollen neue Arbeitsplätze entstehen, zugleich Investitionen angestoßen und die wirtschaftliche Zukunft Ibbenbürens nachhaltig gestärkt. Gleichzeitig werden vorhandene Flächen weitergenutzt, die Standortattraktivität erhöht und die Rolle Ibbenbürens als leistungsfähiger Wirtschaftsstandort in der Region weiter ausgebaut. Mit dem Beginn der Erschließungsarbeiten ist nun ein wichtiger Meilenstein erreicht.
Mit der Ausführung der Arbeiten wurde die Firma Beermann aus Riesenbeck als gemeinsamer Dienstleister beauftragt. Durch die frühzeitige Abstimmung aller Beteiligten konnten die einzelnen Maßnahmen optimal aufeinander abgestimmt werden.