Erst im Januar vergangenen Jahres feierte das Unternehmen für Boden- und Wandgestaltung aus Coesfeld den Spatenstich. Pünktlich zum Weihnachtsfest wurde die neue Halle dem Unternehmen übergeben - jetzt geht es an die Einrichtung. Im Frühjahr 2024 soll das neue Logistikzentrum dann seinen Betrieb aufnehmen.
„Das neue Logistikzentrum bietet nicht nur unserer Organisation einen erheblichen Mehrwert, sondern hat auch positive Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft. Denn es bietet die Basis für weiteres Wachstum, so dass perspektivisch neue Arbeitsplätze entstehen werden“, so Oleg Wecker, Leiter Logistik bei Parador, die Bedeutung des Projekts. Für den Bau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag und tätigte damit eine der größten Investitionen in der über 45-jährigen Unternehmensgeschichte von Parador.
Für die Konzeption und die ganzheitliche Planung des neuen Logistikzentrums war das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck aus Münster verantwortlich. Nachdem Ende Januar dieses Jahres der erste Spatenstich erfolgt ist, konnte der 30.000 Quadratmeter große Neubau, der Kapazität für bis zu 30.000 Paletten und ausreichend Platz für operative Tätigkeiten bietet, in rund elf Monaten Bauzeit realisiert werden.
Parador erhofft sich mit dem Neubau und der damit verbundenen Zentralisierung der Läger ein höhrere Effizienz und Flexibilität. Die Parador Außenlager in der Umgebung sollen aufgegeben werden, damit würden rund 30 Prozent der bisherigen Transporte entfallen, rund 6.000 Fahrten pro Jahr.
„Ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Zukunft ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Logistikzentrums. Durch die Nutzung erneuerbarer Energien können wir unseren eigenen Strombedarf decken und somit einen Beitrag zur Reduzierung unserer CO2-Emissionen leisten. Unser langfristiges Ziel ist es, bis 2025 eine CO2-neutrale Produktion zu erreichen. Wir arbeiten aktiv an weiteren umweltfreundlichen Maßnahmen und werden auch in Zukunft in die Nachhaltigkeit unserer Betriebsabläufe investieren“, so Lutz Michaelsen, zuständiger Geschäftsführer für die Supply Chain.
In den kommenden Monaten werden die Einrichtung der logistischen Infrastruktur innerhalb des Neubaus sowie der Umzug der Fachabteilungen erfolgen. Die offizielle Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums soll im Frühjahr 2024 gefeiert werden.