Münster

TECH.LAND Xperience: Grenzüberschreitende Chancen und Talente

Münster – Innovation kennt keine Grenzen: Das werden mehr als 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Donnerstag, 12. März, live auf der TECH.LAND Xperience in Münster erleben. Wirtschaft, Wissenschaft und öffentliche Institutionen aus Deutschland und den Niederlanden treffen sich im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland.

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„Transforming Borders into Connections“ lautet das Motto. Technologieorientierte Unternehmen sollen bei der Veranstaltung Kontakte zu potenziellen Partnern in Unternehmen oder Forschungseinrichtungen in Deutschland und auf der anderen Seite der Grenze knüpfen. So sollen sich nicht nur neue Chancen auf gemeinsame Projekte, sondern auch auf europäische Fördermittel ergeben. Eine der vier Bühnen auf dem Innovationsfestival, zu dem auch NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur erwartet wird, ist zudem der Gewinnung junger, auch internationaler Talente gewidmet. 

100 Speaker aus Wirtschaft, Hochschulen und Politik

TECH.LAND verbindet seit 2021 Nord-Westfalen und die Ost-Niederlande, eine gemeinsame Technologieregion mit 5,7 Millionen Einwohnern, 480.000 Unternehmen und 20 Hochschulen. Wie stark dieser Raum in Zukunftsthemen wie Batterieforschung, Wasserstoff, Medizintechnik, Robotik und Kreislaufwirtschaft ist, soll auf der TECH.LAND Xperience deutlich werden. Auch das Thema Sicherheit und Verteidigung spielt eine wichtige Rolle. 100 Speakerinnen und Speaker aus Wirtschaft, Hochschulen und Politik werden erwartet. Neben mehr als 30 Panels, einer Ausstellung und Workshops bleiben viele Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen – unter anderem auf der abschließenden Party „TECH.LAND Connected“. 

Beispiele aus der Praxis

Konkrete Beispiele verdeutlichen, wie die Kooperation zwischen Partnern aus beiden Ländern schon jetzt funktioniert. OVSoftware mit Standort in Münster, gegründet in Enschede, setzt gemeinsam mit Aventuns aus Warendorf auf das Konzept der „Servitization“ in der Fertigung: Der Warendorfer Maschinenbauer wird dabei zum Dienstleister, steigert die Produktionseffizienz seiner Maschinen und minimiert Ausfallzeiten. Warum Aventus dabei auf externe Expertise setzt, erklärt Daniel Narberhaus auf der „TECH.LAND Stage“, auf der auch Expertinnen und Experten von Hengst, BASF Coatings, der Universität Münster und von ChipTech Twente ihre Erfahrungen schildern. 

Studentinnen und Studenten sowie der Fachkräftenachwuchs und Unternehmen treffen sich auf der „Tech Talents Stage“. Ein Thema hier: Welche Fähigkeiten braucht das Tech-Talent im Zeitalter der KI? Antworten darauf gibt Jessica Richter. Die Vizepräsidentin bei Infineon Technologies ist zuständig für die globale Talententwicklungsstrategie ihres Unternehmens. 

Um die grüne Zukunft geht es auf der „Green Tech Stage“ mit Panels unter anderem zur grenzüberschreitenden Wasserstoffinfrastruktur oder zu dezentralen Lösungen in der Energieversorgung, vorgestellt von 2G Energy aus Heek. 

Die TECH.LAND Xperience befasst sich auch mit der sicherheitspolitischen Lage Europas, unter anderem vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine. Ministerin Neubaur geht darauf ein, wie die europäische Verteidigungsindustrie, die auch in Nord-Westfalen ein relevanter Wirtschaftsfaktor ist, Innovation, regionalen Mehrwert und technologische Souveränität vorantreiben will. Der Workshop „Onboarding Military Business“ wendet sich außerdem gezielt an kleine und mittlere Unternehmen. Sie bekommen hier eine fundierte Orientierung, wie sie relevante Kontakte, Ideen und Perspektiven in einem neuen, strategisch wichtigen Geschäftsbereich nutzen können. 

Mehr Informationen zum Programm, den Panels auf den vier Bühnen, den Workshops und den Ausstellern gibt es hier: https://xperience.techland.org
 

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