„Wir wollen die Rahmenbedingungen vor Ort so gestalten, dass die klimaneutrale Transformation der Wirtschaft gelingen kann. Dabei darf allerdings die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nicht gefährdet, sondern soll – im Gegenteil – möglichst weiter gestärkt werden. Bereits heute ist erkennbar, dass eine verlässliche klimaneutrale Energieversorgung einen wesentlichen Standortfaktor für Investitionen darstellt“, erklärte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und ergänzt: „Wasserstoff hat dabei eine zentrale Bedeutung für die Transformation der Wirtschaft, sei es als Prozessenergie in der Produktion oder als Kraftstoff im Schwerlastverkehr. Daher haben wir uns entschieden, eine Wasserstoffstrategie für den Wirtschaftsstandort Kreis Coesfeld zu entwickeln.“
Der Wille zu einer kreisweiten Wasserstoffstrategie wurde im Zuge der Fortschreibung des Klimaschutzkonzeptes des Kreises im Jahr 2022 offenbar. Aus der Kreispolitik heraus wurde dabei ausschussübergreifend die Ausarbeitung kreisweiter langfristiger Ziele und Strategien in Bezug auf Wasserstoff initiiert und gestaltet. Mit 18 Maßnahmen in sechs Handlungsfeldern umfasst die Wasserstoffstrategie, was in den kommenden Jahren angepackt werden soll, damit die Wirtschaft verlässlich mit grünem Wasserstoff versorgt werden kann. Erarbeitet wurde die Strategie in einer Arbeitsgruppe, in der neben dem Kreis Coesfeld auch die wfc und die GFC sowie für die Kreispolitik Dr. Thomas Wenning als Vorsitzender des Umweltausschusses und Professor Dr. Josef Gochermann als Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsausschusses mitgewirkt haben.