Das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland (MCC) generiert für das Bundesgebiet eine Gesamtwertschöpfung von 67,4 Millionen Euro. Dies geht aus der Studie „Regionalwirtschaftliche Effekte des Messe und Congress Centrums Halle Münsterland“ hervor, die das unabhängige CIMA Institut für Regionalwirtschaft GmbH kürzlich vorgelegt hat. Im Vergleich zur Vorgängerstudie aus dem Jahr 2019, die einen Wert von 58,5 Millionen Euro auswies, stiegen die ökonomischen Effekte an.
Von der Gesamtsumme entfallen 44,7 Millionen Euro und damit rund zwei Drittel auf das Stadtgebiet von Münster, wie es in einer Mitteilung heißt. Etwa 14 Prozent beziehungsweise 9,3 Millionen Euro fließen in das umliegende Münsterland, während die verbleibenden 20 Prozent auf das übrige Bundesgebiet entfallen. Insbesondere für die Region Münsterland verzeichnete die Untersuchung eine deutliche Zunahme der Wertschöpfung.
Beschäftigungs- und Brancheneffekte
Neben der Wertschöpfung sichert das MCC Arbeitsplätze in der Region. Durch den Betrieb des Veranstaltungszentrums entstehen rechnerisch 594 Vollzeitarbeitsplätze, was einem Zuwachs von 69 Stellen gegenüber 2019 entspricht. Auf die Stadt Münster entfallen dabei 78,7 Prozent und auf das Münsterland 16,3 Prozent dieser Beschäftigungswirkung.
Die mit diesen Arbeitsplätzen verbundenen Einkommenseffekte belaufen sich auf gut 23,5 Millionen Euro, von denen 15 Millionen Euro in Münster und rund vier Millionen Euro im übrigen Münsterland verdient werden. Branchenseitig profitieren vor allem das Gastgewerbe und die Hotellerie von den Veranstaltungen. Allein in Münster verbuchte diese Branche Einnahmen von rund 9,5 Millionen Euro durch MCC-Gäste, obwohl sich das Ausgabenverhalten der Besucher insgesamt verhaltener gestaltet als in vorherigen Jahren.