Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern lag bei 0,2 Millionen Euro nach 1,2 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen betrug 2,4 Millionen Euro gegenüber 3,3 Millionen Euro im ersten Quartal 2025.
Nach Angaben des Unternehmens ist das erste Quartal saisonal schwächer. Im laufenden Jahr hätten zusätzlich Sondereffekte belastet. Eine schwache Konsumnachfrage sowie geringe Abverkäufe im Jahresendgeschäft 2025 hätten dazu geführt, dass Handelspartner mit hohen Lagerbeständen in das Jahr 2026 gestartet seien, die zunächst abgebaut worden seien. Dies habe die Nachverkäufe gedämpft. Zudem habe sich die zurückhaltende Nachfrage nach alkoholischen Getränken in Deutschland fortgesetzt. Im Handelsmarkengeschäft habe insbesondere der rückläufige Whiskey-Markt Umsatz und Ergebnis beeinflusst.
Die rückläufigen Konzernumsatzerlöse seien überwiegend auf das Spirituosengeschäft zurückzuführen. Die gesunkenen Ergebniskennzahlen seien eine Folge der niedrigeren Umsätze.
Für das Gesamtjahr 2026 plant das Unternehmen Maßnahmen zur Umsatzsteigerung und Ergebnisverbesserung im Rahmen der Strategie „Berentzen Evolve 2030“. Dazu zählen unter anderem die Einführung einer neuen Marke ab Mai, die Überarbeitung einer bestehenden Marke sowie neue Produktvarianten im zweiten Halbjahr. Darüber hinaus sind Initiativen in den Bereichen neue Märkte und Vertriebskanäle vorgesehen.
Die Berentzen-Gruppe hält an ihrer Prognose für das Geschäftsjahr 2026 fest. Erwartet werden Konzernumsatzerlöse zwischen 163,0 und 173,0 Millionen Euro nach 162,9 Millionen Euro im Jahr 2025. Für das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern wird eine Bandbreite von 7,0 bis 9,0 Millionen Euro prognostiziert nach 8,5 Millionen Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll zwischen 16,1 und 18,1 Millionen Euro liegen nach 17,1 Millionen Euro im Jahr 2025.