Ochtrup

Radhaus Krechting investiert in Werkstatt und Lager

Ochtrup - Das Radhaus Krechting hat seine Werkstatt modernisiert und die Lagerlogistik zentralisiert. Die Leitplanken für diese Investitionsentscheidung: Kundenwohl und Mitarbeiterzufriedenheit.

Das Radhaus Krechting hat in neue Messtechnik investiert. Foto: Edealisten UG

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Aller guten Dinge sind drei: Dass dieses Sprichwort nicht immer zutrifft, hat der Geschäftsführer der in Ochtrup ansässigen Radhaus Krechting GmbH, Dominic Krechting, im Tagesgeschäft manches Mal bemerkt. Auf drei separate Lagerorte hatte sich die Ware für die Werkstatt verteilt – zu Lasten des Workflows.

Jetzt hat Krechting investiert: Er hat ein zen­trales Lager im Haus eingerichtet und zugleich die Werkstatt-Ausstattung auf ein neues Level gebracht. Somit hat er seinem Team die Wege verkürzt und die Arbeit buchstäblich leichter gemacht. „Wir haben jetzt beispielsweise eine zusätzliche Hebebühne für Lasten-E-Bikes“, erklärt Krechting. Alle Arbeitsplätze sind nun mit einer elektrischen Plattform ausgestattet. Kein Rad muss also mehr von Hand gestemmt werden.

Auch die Fehlersuche gehe künftig noch schneller und komfortabler über die Bühne, dank des neuen EDV-Diagnosesystems. Zudem ist die Zahl der Werkbänke gestiegen: Sieben statt fünf Arbeitsplätze stehen nunmehr zur Verfügung – alle mit neuen Werkzeugsätzen ausgestattet. „Unsere Kunden und unser Team werden vor allem in der Hochsaison davon profitieren, dass die Aufträge noch schneller bearbeitet werden können“, ist Krechting überzeugt, der im Zuge des Umbaus auch an der Arbeitgebermarke gefeilt hat. So steht den Mitarbeitenden ein neuer, größerer Sozialraum zur Verfügung, der unter anderem mit Kicker, TV und Kaffeevollautomat ausgestattet ist. 
 

Um zu ermitteln, welche Maße für das Rad seiner Kunden passend ist, hat Krechting zudem in neue Messtechnik investiert: „Sie stellen sich auf ein Podest und wir vermessen innerhalb von fünf Minuten mit einem lasergestützten Body-Scanning fünf Punkte, die für die Ergonomie und somit für Anpassung der Räder relevant sind“, erläutert der Geschäftsführer. 

Insgesamt hat der Unternehmer rund 120.000 Euro in den Standort Ochtrup investiert. Auch das Angebot hat er auf die Zukunft ausgerichtet. „Die Nachfrage nach Elektro-Fahrrädern steigt und steigt“, weiß Krechting. Zudem ziehe es die Kundschaft zu hochwertigen Produkten, weil diese Räder haltbarer und somit nachhaltiger seien. Weil Anbieter für das Bike-Leasing neue Rahmenbedingungen geschaffen hätten, werde auch dieses Thema für alle beteiligten – Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Fachhandel – immer interessanter, beschreibt Krechting einen weiteren Zukunftstrend. Zudem starte ein Produkt mit alter Tradition zurzeit wieder neu durch: das Kinderfahrrad.

Dominik Dopheide

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