Neuenkirchen

Ortskernentwicklung | Gesunder Ortskern mit Zukunft

Nur ein paar hundert Meter vom Rathaus Neuenkirchen entfernt, wartet eine Brache zwischen Westfalenring und Kaiserweg auf eine neue Nutzung. Einst war hier die alte Baumschule Flüthmann untergebracht, jetzt soll das Areal im Osten der Gemeinde als „Generationenquartier Eichenpark“ anderen Zwecken dienen. Doch Geduld ist gefragt.

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Die planungsrechtlichen Voraussetzungen wurden im Frühjahr geschaffen – für ein Quartier mit Betreuungs- und Pflegeangeboten, Seniorenwohnungen, Apartments für beispielsweise Auszubildende sowie Wohnbaugrundstücke. Die Realisierung des Investoren-Projekts wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen, wie Bürgermeister Wilfried Brüning ahnt. Das liege unter anderem an Veränderungen im Konzept. „Für Neuenkirchen ist das Projekt allerdings von Bedeutung, weil es ein interessanter Standort ist und ein Angebot für die Zukunft aufgebaut wird“, so Brüning. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens habe die Gemeinde zumindest etwas Einfluss nehmen können. So wird neben dem Generationenquartier auch eine verdichtete Wohnbebauung möglich sein.  

Da bereits in den vergangenen Jahren hunderte neue Wohnungen in der Gemeinde entstanden sind, sei diese Aufgabe zumindest für den Moment abgeschlossen. Bürgermeister Brüning sieht für weitere Wohnbauten auch private Investoren am Zug.  

Ebenfalls abgeschlossen ist die Umgestaltung und Aufwertung des Ortskerns selbst. Kirchring, Fußgängerzone – „da sind wir auf dem neuesten Stand“, so Brüning. Die noch während der Pandemie entstandenen Leerstände wurden auch dank des bundesweiten „Sofortprogramms Innenstadt“ weitgehend beseitigt. 

Zu den Umbauten im Ortskern gehört übrigens auch das „Kurti“, ein Informationsbüro für Besucher, das die Gemeinde betreibt. Das Angebot existiert zwar schon länger, wurde aber 2021 neu aufgestellt und umfasst neben der Tourist Info auch das Kulturbüro der Gemeinde und einen kleinen Shop mit regionalen Geschenkideen.  

Jetzt richtet sich die Aufmerksamkeit auf ein weiteres Projekt. Nach langem Hin und Her und vielen Diskussionen hat die Gemeinde 2022 das alte „Wehrhaus Veltmann“ erworben. 2024 gab es „Grünes Licht“ für den Heimatverein – künftig soll das alte Fachwerkhaus Sitz des Heimatvereins werden, der am Ortsrand und damit etwas abseits residiert. Rund um das Haus Veltmann wurde die große Parkanlage bereits hergerichtet.  

St. Arnold rückt näher an Kerngemeinde heran

Die gesamten Planungen umfassen übrigens auch den Ortsteil St. Arnold, der perspektivisch „näher“ an die Kerngemeinde heranrücken wird, wie Brüning formuliert. Äußeres Zeichen dafür: Das neue Feuerwehrgerätehaus entsteht genau zwischen beiden Ortsteilen. Und auch im Ortskern St. Arnold werden noch Teile des ab 2014 geplanten Dorfentwicklungskonzept umgesetzt – ein Verein hat längst die Aufgabe übernommen, verschiedene Maßnahmen voranzutreiben. Zuletzt entstand eine Wetterschutzhütte sowie ein „grünes Klassenzimmer” für die Ludgerischule.

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