Zuletzt wurden binnen kürzester Zeit im Gewerbegebiet „Eiker Esch“ in Schleptrup alle Flächen vermarktet. Das Areal ist vor allem wegen seiner Lage und der Verkehrsanbindung für Unternehmen attraktiv, wie Sandhaus erklärt. „Es liegt direkt an der Bundesstraße 218, nur wenige Meter entfernt von der Autobahnanschlussstelle zur A1“, erläutert er. Im „Eiker Esch“ haben sich viele bekannte Unternehmen niedergelassen. Dazu zählt beispielsweise der Landtechnikhersteller Amazone, der sich aktuell bereits im dritten Bauabschnitt erweitert und heute einer der größten Arbeitgeber in a ist, aber auch der Großhändler für Hygienebedarf Elos, der Anbieter für Berufskleidung Clinic & Job Dress, der Logistikdienstleister Majamo und der Lebensmittellieferant „Die Gemüsegärtner“.
Bei der Stabsstelle Wirtschaftsförderung im Bramscher Rathaus gehen weiterhin zahlreiche Anfragen nach Gewerbeflächen ein, zum Großteil von kleinen und mittelständischen Betrieben aus Gewerbe und Handwerk aus der Region. Aufgrund dieser anhaltend großen Nachfrage weist die Stadt Bramsche daher im Stadtgebiet neue Gewerbeflächen aus – „mit Bedacht, aber dennoch mit Weitblick“, wie Sandhaus betont. So entsteht in unmittelbarer Nähe zum „Eiker Esch“ in Schleptrup in Kürze das Gewerbegebiet „Auf dem kleinen Sande – A1“. Die Bauleitplanung hat im Frühjahr 2025 begonnen. „Wir rechnen auch für dieses Gebiet mit großem Interesse seitens der Unternehmen. Es handelt sich dabei um eine Erweiterung der Flächen an der Autobahn. Aufgrund der idealen Standortbedingungen sind wir sehr zuversichtlich, dass wir die Flächen rasch vermarkten werden.“
Insgesamt stehen knapp vier Hektar Gewerbe- und Mischgebietsfläche „Auf dem kleinen Sande – A1“ zur Verfügung. Die Vermarktung der Flächen beginnt im Herbst 2025. Sandhaus rechnet 2027 mit den ersten Ansiedlungen.
Genauso wie in der Vergangenheit verfährt die Bramscher Stadtverwaltung bei der Vermarktung der neuen Flächen im Ortsteil Schleptrup wieder nach dem Grundsatz „Klasse statt Masse“. „Wir wollen die einzelnen Flächen sehr wertig vermarkten. Deshalb prüfen wir die Anfragen sehr gründlich. Unser Ziel ist es, weiterhin einen guten Branchenmix in Bramsche zu haben“, betont Sandhaus.