Kreis Borken

Vertreterversammlung bei der Volksbank Gronau-Ahaus

Gronau – Die Vorstände Simone Goertz und Georg Kremerskothen haben vor rund 190 Teilnehmenden bei der Vertreterversammlung die Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 der Volksbank Gronau-Ahaus präsentiert. In der Stadthalle in Ahaus beschlossen sie außerdem, eine Dividende von 6,5 Prozent an die Mitglieder der Bank auszuschütten. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat gab es eine personelle Neuerung.

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„Wir sind sehr froh, dass sich trotz der ungünstigen volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen die gute Entwicklung unserer Bank auch im Geschäftsjahr 2024 fortgesetzt hat. Dabei hat sich einmal mehr gezeigt, dass unsere genossenschaftlichen Werte und das Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden die Basis für unseren Erfolg darstellen“, fasste Kremerskothen zusammen. 

Zurückhaltung bei Neuausleihungen 

Die bilanziellen Ausleihungen an die Kundinnen und Kunden der Volksbank Gronau-Ahaus stiegen um weitere 1,4 Prozent auf mehr als 3,5 Milliarden Euro. „Die Bereitstellung von langfristigen Wohnbaudarlehen zum Erwerb oder Umbau von Eigenheimen bildet im Privatkundengeschäft traditionell den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit. Neuausleihungen in diesem Segment verliefen im Berichtsjahr in Folge der seit 2022 angestiegenen Zinsen allerdings zurückhaltend. Und auch die Kreditaufnahme bei unseren gewerblichen Kunden konzentrierte sich vorwiegend auf Mittel zur Finanzierung von Erweiterung- beziehungsweise Ersatzinvestitionen“, erläuterte Kremerskothen. 

Außerhalb der Bilanz wurden weitere 800 Millionen Euro an Krediten in den genossenschaftlichen Verbund vermittelt. Kundeneinlagen wuchsen um weitere 1,6 Prozent auf rund 2,35 Milliarden Euro. In Summe konnte das Kundengeschäftsvolumen nach dem deutlichen Wachstumssprung im Vorjahr bei konstant 8,5 Milliarden Euro konstant gehalten werden, wie die Volksbank Gronau-Ahaus mitteilte.

Jahresüberschuss von 7,8 Millionen Euro

Vorständin Goertz berichtete über die Ertragslage der Bank. „Alles in allem konnten wir das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rund 7,8 Millionen Euro abschließen. Besonders freuen wir uns, dass wir mit einer Aufwands-Ertrags-Relation in Höhe von 42 Prozent nach wie vor zu den Banken mit einer deutlich überdurchschnittlichen Ertragskraft und einer überaus günstigen Aufwands- Ertrags-Relation zählen.“ 

Von diesem Erfolg profitieren die Mitglieder der Bank, so Goertz. „Mit einer Ausschüttung von rund 780.000 Euro im Rahmen unseres Hausbankmodells würdigen wir die Treue unserer Mitglieder und Kunden. Dieses Konzept entspricht dem genossenschaftlichen Selbstverständnis, dass insbesondere diejenigen von unserer Genossenschaft profitieren, die in einer intensiven Kundenbeziehung zu uns stehen.“  

Dividende von 6,5 Prozent beschlossen

Zusätzlich beschloss die Vertreterversammlung eine Dividende in Höhe von 6,5 Prozent, was einer Ausschüttung in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro entspricht. 

Goertz gab auch einen Einblick in die aktuelle Geschäftsentwicklung. Trotz großer Verunsicherung an den Märkten sei das Geschäftsjahr 2025 positiv für die Volksbank Gronau-Ahaus gestartet. Die Kreditvergabe ist demnach in den ersten vier Monaten um 1,4 Prozent gewachsen und das Kundengesamtvolumen stieg in diesem Zeitraum um 0,50 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro. 

Neben der Berichterstattung über die Geschäftszahlen standen Wahlen zum Aufsichtsrat auf dem Programm der Vertreterversammlung. Turnusgemäß haben sich Christoph Almering (Aufsichtsratsvorsitzender), Hendrik Bils und Nicole Hüsing einer Wiederwahl gestellt und wurden im Amt bestätigt. Heiner Temmink war 2024 aus persönlichen Gründen zurückgetreten. In das dadurch frei gewordener Aufsichtsratsmandate wurde Elisabeth Scholte van Mast bestellt.

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