Die großen Erwartungen des Kreises und der kommunalen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf (gfw) bei der ersten gemeinsamen Fachkräfte- und Weiterbildungsmesse future@work hätten sich „mehr als erfüllt“, wie gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann nun in einer Mitteilung bestätigt. Das große Interesse der Unternehmen und der Weiterbildungsinstitute am Freitag und Samstag (26./27. Januar) habe nicht nur den Wandel der Arbeitswelt gezeigt. Überzeugend sei aus Sicht der gfw auch die große Zahl von über 3.000 Besuchern gewesen.
Landrat und gfw-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Olaf Gericke wies auf der Messe in der Halle Münsterland zusammen mit Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe darauf hin, dass Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz von den Arbeitgebern Antworten auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes forderten. Die ausstellenden Unternehmen konnten viele Menschen kennenlernen, die neue berufliche Chancen suchen oder sich weiterbilden möchten.
Fachkräftemangel als Problem
„Der Fachkräftemangel sorgt auch im Kreis Warendorf für Probleme“, sagte Gericke. Deshalb sei die Arbeit von morgen ein zentrales Thema der kommunalen Wirtschaftsförderung. Allein im Münsterland werden laut Gericke in den nächsten zehn Jahren 155.000 Beschäftigte in den Ruhestand gehen. Gerade im Münsterland als starker und innovativer Wirtschaftsregion führe der Wandel in der Berufswelt dazu, dass viele Unternehmen neue Mitarbeiter mit Kenntnissen und Fähigkeiten auf neuestem Stand suchen.
Bei der Messe unter dem Motto „Ankommen. Zusammenkommen. Weiterkommen.“ drehte sich alles um die Zukunft des Arbeitslebens. Gericke dankte den Jobcentern der Stadt Münster und des Kreises Warendorf, der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster, der Wirtschaftsförderung Münster und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf, die diese Messe erstmals gemeinsam veranstalteten. „Diese future@work beruflicher Chancen verdient Fortsetzung und Aufmerksamkeit der ganzen Region über die Stadt Münster und den Kreis Warendorf hinaus“, sagte der Landrat.