Landkreis Emsland

Hermann Rosen gründet neues Unternehmen

Lingen – Der Unternehmer Hermann Rosen schlägt nach dem Verkauf der Mehrheit am Kerngeschäft der von ihm einst gegründeten Rosen Gruppe ein neues Kapitel auf: Mit der Rosenxt (sprich: Rosen next) Gruppe hat der Ingenieur ein Unternehmen gegründet, mit dem er einen „neuen Schritt in der Entwicklung innovativer technologischer Lösungen“ gehen will. Konkret sollen Hightech-Lösungen für Offshore-Windkraftanlagen, die automatisierte Inspektion im Industriebereich, autonome Fahrzeuge für den Unterwassereinsatz oder auch für umweltfreundliche motorgetriebene Fahrzeuge für den Überwasserbereich entwickelt werden.

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Für Hermann Rosen eröffnen sich mit der Gründung der Rosenxt Gruppe, neue Wege und Chancen, wie er betont: „Bei Rosenxt haben wir den Freiraum, die Flexibilität und die Dynamik, uns vollkommen auf die Weiterentwicklung von technologischen Lösungen für zukünftige Herausforderungen zu konzentrieren und diese erfolgreich in den Markt zu bringen.“

Bereits heute arbeiten rund 400 Mitarbeitende an verschiedenen Standorten in Europa, USA und Vietnam für das neue Unternehmen. „Wir sehen alle, dass sich die Märkte rasant verändern und wir mit Blick auf den Klimawandel unsere Technologien dringend dafür nutzen müssen, um zukunftsweisende Lösungen zu schaffen“, betont Rosen. Sein Team aus Wissenschaftlern, Ingenieuren und Spezialisten sei technikbegeistert, verfüge über ein großes Fachwissen und sei bereit, mit Weitblick und Erfahrung Innovationen zu entwickeln, die von den globalen Märkten in Zukunft benötigt werden. 

Neubau in Wietmarschen

Rosenxt setze als privat geführtes Unternehmen auf seine Expertise in diversen innovativen Technologiefeldern wie zum Beispiel der Sensorik, der autonomen Robotik und Künstlicher Intelligenz. Der Hauptsitz in der Schweiz, die Kompetenzen sollen aber künftig an einem neuen Standort zusammengeführt und weiter ausgebaut werden: Geplant ist der Bau von Büro-, Forschungs- und Produktionsgebäuden in Wietmarschen-Lohne.

Auf gut 110.000 Quadratmetern sollen dort in den nächsten Monaten ein Gebäudekomplex mit Verwaltung und verschiedenen Forschungs- und Produktionsbereichen entstehen und bereits 700 Mitarbeitende Platz finden. Es sei geplant, bereits in der zweiten Jahreshälfte 2025 erste Gebäude zu beziehen. „Der Neubau wird in unserer Region Forscherinnen und Forscher sowie und Entwicklerinnen und Entwicklern ein neues Zuhause geben und für Rosenxt einen wichtigen Grundstein legen, um künftig unsere Wachstumsstrategie unter idealen Bedingungen verfolgen zu können“, erläutert General Manager Dirk van Vinckenroye.

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