Im diesjährigen Rating erzielte Flender 91 Punkte im Bereich Umwelt, 89 Punkte bei Arbeits- und Menschenrechten sowie jeweils 86 Punkte in den Kategorien Ethik und nachhaltige Beschaffung. Die Bewertung von EcoVadis berücksichtigt sowohl Managementsysteme und Richtlinien als auch deren praktische Umsetzung im Unternehmen. Zu den Maßnahmen, die in die Bewertung eingeflossen sind, zählt unter anderem die Nutzung von Abwärme am Standort Bocholt. Durch den Einsatz einer leistungsstarken Wärmepumpe wird die Abwärme aus dem Härtereibetrieb wiederverwendet. Nach Angaben des Unternehmens können dadurch jährlich rund 2,4 Millionen Kilowattstunden Erdgas eingespart und etwa 400 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden.
Darüber hinaus fließen Aktivitäten in den Bereichen Mitarbeiterentwicklung, Zugehörigkeit und Compliance in die Bewertung ein. Als Beispiele nennt Flender die Global Learning Week, die Aktion „Gemeinsam Genießen“ sowie regelmäßige Schulungen und Prozesse zur Sicherstellung hoher Standards in den Bereichen Integrität, Compliance und nachhaltige Beschaffung.
Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmenskultur
„Die erneute Platzierung unter den besten ein Prozent aller von EcoVadis bewerteten Unternehmen bestätigt unseren Anspruch, Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Erfolg konsequent miteinander zu verbinden. Das Ergebnis ist eine gemeinsame Leistung unserer Mitarbeitenden weltweit und zeigt, dass verantwortungsvolles Handeln fest in unserer Unternehmenskultur etabliert ist“, sagt Andreas Evertz, CEO der Flender Group.
Kimberley ten Broeke, Head of CSR bei Flender, erklärt: „EcoVadis bewertet nicht einzelne Projekte, sondern die systematische Verankerung von Nachhaltigkeit in allen Unternehmensbereichen. Deshalb ist diese Auszeichnung vor allem ein Beleg für das tägliche Engagement unserer Teams weltweit und für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Prozesse.“