Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 meldet das Beratungshaus mit Gründungssitz in Münster eine Fortsetzung seines Wachstumskurses. Trotz Ukrainekrieg, globaler Krisen und inflationsbedingter Unsicherheiten an den europäischen Finanzmärkten stiegen die Umsatzerlöse auf einen Rekordwert von über 220 Millionen Euro. Im Vorjahr lag der Umsatz noch bei 200 Millionen Euro.
Damit setze zeb den Wachstumskurs der letzten Jahre fort, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Der wirtschaftliche Erfolg spiegele sich auch im Recruiting wider: Nach 200 Einstellungen im vergangenen Jahr sind auch für 2024 200 Neueinstellungen angestrebt. Aktuell beschäftigt zeb europaweit über 1.100 Mitarbeitende.
zeb habe sein Beratungsprofil und seine Financial-Services-Expertise in den letzten Jahren stetig ausgebaut, digitalisiert und die Standorte sukzessive gestärkt, heißt es weiter. Internationale Büros befinden sich aktuell in Amsterdam, Kyiv, London, Luxemburg, Mailand, Oslo, Stockholm, Warschau, Wien und Zürich.
Führungsriege erweitert
Zugleich hat zeb seinen Partnerkreis zu Beginn des neuen Jahres verstärkt. Mit Detlev Ahrens (49), Bork N. Bröker (42), Udo Jacobasch (53), Bernd Liesenkötter (38), Dirk Queisner (39), Julian Schmeing (33), Martin Seidenberg (36), Andreas Sumper (46) und Christoph Wienert (34) stoßen langjährige und erfahrene Finanzdienstleistungsspezialisten zum Führungsteam der Unternehmensberatung. Damit umfasst der Führungskreis von zeb Anfang 2024 insgesamt 69 Partnerinnen und Partner, die Banking- und Insurance-Kunden in ganz Europa betreuen.
Drei der neun neuen Partner sind im Office Hamburg für die europaweiten Kunden von zeb tätig. Detlev Ahrens hat sich auf Hedge Accounting spezialisiert und betreut international bilanzierende Banken, Captives, Leasingunternehmen und europäische Asset-Manager. Dirk Queisner ist Experte für Bankenregulierung und berät Banken bei der Umsetzung bzw. Einhaltung regulatorischer Anforderungen. Zudem berät er Institute bei Zulassungsfragen im Zuge von Aus- und Neugründungen. Christoph Wienert ist Spezialist für strategische und operative Fragestellungen rund um Betriebsthemen in der Sparkassen-Finanzgruppe. Seinen thematischen Schwerpunkt setzt er dabei auf die zukunftsgerichtete Aufstellung von Prozessen in Verbindung mit wirksamen Change-Instrumenten für eine nachhaltige Implementierung von organisatorischen Veränderungen.
Neuer Partner im Münchener Büro ist Julian Schmeing. Der 33-Jährige ist spezialisiert auf Digital Assets und DLT sowie die Beratung von FinTech-Unternehmen.
Am Standort Berlin steigt Udo Jacobasch in das Führungsgremium auf, sein Beratungsschwerpunkt liegt in der Digitalisierung, der individuellen Softwareentwicklung für Großunternehmen sowie der Steuerung von großen Digitalisierungsprojekten.
Am Standort Münster sind Dr. Bernd Liesenkötter, Bork N. Bröker und Martin Seidenberg in den Partnerkreis aufgerückt. Liesenkötter berät zu Themen rund um Nachhaltigkeit und ESG in Banken und Sparkassen, sein Fokus liegt sowohl auf strategischen als auch vertrieblichen Fragestellungen in der nachhaltigen Transformation. Bröker begleitet Banken bei der Ausgestaltung eines effektiven und effizienten Risikomanagements sowie dessen Verzahnung mit der Banksteuerung. Schwerpunkte der Tätigkeit von Seidenberg sind der Vertrieb sowie das Vertriebsmanagement in der Sparkassen-Finanzgruppe.
In Österreich kommt Andreas Sumper neu in die Partnerschaft. Er berät Banken bei der EZE-Digitalisierung, insbesondere im Kreditgeschäft mit Privat- und Firmenkunden. In dieser Rolle unterstützt er Banken über Österreich hinaus in der gesamten DACH-Region.