Veka Zukunftstage rücken Nachhaltigkeit in den Fokus

Sendenhorst – Neue Produkte vorstellen, aktuelle Themen besprechen, Kontakte pflegen: Rund 350 Gäste aus Partnerbetrieben aus Deutschland haben auf den „Veka Zukunftstagen“ kommende Anforderungen an die Fensterherstellung mit dem gastgebenden Hersteller von Kunststoff-Profilsystemen für Fenster und Türen in Sendenhorst diskutiert.

„Der enge Dialog mit unseren Verarbeitern ist für uns von großer Bedeutung. Deshalb freuen wir uns, dass diese Veranstaltung so gut angenommen wurde und wir so zahlreiche Gäste in Sendenhorst begrüßen konnten“, betonte Josef L. Beckhoff, Vorstand Vertrieb und Marketing bei Veka. Er ergänzte: „Mit den Veka Zukunftstagen haben wir erfolgreich einen Rahmen geschaffen, in dem wir gemeinsam aktuelle Themen, Trends und Innovationen besprechen konnten.“ 

Der Fokus der Veranstaltung lag dabei auf dem Thema Nachhaltigkeit. Wetter- und Klimaexperte Frank Böttcher legte in seiner Keynote die Grundlagen des Klimawandels dar und beschrieb die häufiger auftretenden Wetterextreme, deren oftmals verheerende Folgen auch in Deutschland längst spürbar sind. Er betonte: „Noch hat es der Mensch selbst in der Hand, diese Entwicklung aufzuhalten.“ Ein Baustein dafür sei die Modernisierung des Gebäudebestands. Wie der Gesetzgeber diesen Prozess vorantreiben will und auf welche Weise die Fensterhersteller davon profitieren können, legte Frank Lange dar, der Geschäftsführer des VFF und der Gütegemeinschaft Fenster, Fassade und Haustüren. 

Auch Veka hat den Klimawandel im Blick, wie Hermann Schmitz deutlich machte. Der Leiter des Bereichs Technologie & Innovation stellte beispielhaft Lösungen für Wärmeschutz, Lüftung und Verschattung des Unternehmens vor.
Wie sich Veka im eigenen Unternehmen für mehr Nachhaltigkeit engagiert, beschrieb David Beckers. Der CSR-Manager erläuterte anhand alltagsnaher Beispiele, was „enkelgerechte“ Nachhaltigkeit, also ein auf zukünftige Generationen ausgerichtetes Handeln, bedeutet – und wie sich entsprechende Verbesserungen auch bei den Veka-Partnern erzielen lassen. „Eine der wichtigsten Maßnahmen zum Erreichen unserer Nachhaltigkeitsziele ist die Wiederverwertung alter Kunststofffenster sowie Produktionsreste“, betonte Alexander Möhne, Vertriebsleiter der Veka Umwelttechnik.

Die Veka Zukunftstage fungierten als Forum für Dialog und Information, aber auch als Messe. Entsprechend stark frequentiert war der 400 Quadratmeter große Exponat-Bereich mit zahlreichen Informationswänden zu aktuellen Themen, zum Beispiel abbrandfreie Schweißverfahren, Glasverklebung und nachhaltige Fenster. Interesse zeigten die Teilnehmenden an den jüngsten Produktinnovationen von Veka. So lernten sie unter anderem ein Profilsystem für Aluminiumfenster, ein Hebe-Schiebetürsystem und eine Neubau-Dämmkastenlösung kennen.

Darüber hinaus fanden im Rahmen der Veka Zukunftstag verschiedene Praxisveranstaltungen und Workshops statt. So wurde im Veka Systemtechnikum die Fertigung von Aluminiumfenstern demonstriert sowie die Anwendung moderner Null-Fugen-Schweißverfahren. 

Als echter „Publikumsmagnet“ erwies sich VekaInside, ein mit Produkten der Veka Gruppe ausgestattetes Mobilheim im Stil eines Kleinsthauses. Die gesamte Bandbreite des Portfolios der verschiedenen Marken des Unternehmens.

Darüber hinaus gab es viel Raum für das persönliche Gespräch unter Partnern. Dieser direkte Austausch sei extrem wichtig, so der Vorstandsvorsitzende Andreas Hartleif.

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