Kreis Borken

ter Hürne zeigt Boden-Innovationen auf Bau-Messe

München/Südlohn – Der Fußbodenhersteller ter Hürne aus Südlohn hat sich auf der Bau, der Weltmesse für Architektur, Materialien und Systeme in München, präsentiert. Dort zeigte das Unternehmen vier neue Fußbodenlösungen, darunter zum Beispiel ein biobasierter Vinylboden, sowie Wandpaneele und rückte das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus.

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„Auf der Bau haben wir zeigen können, dass wir unsere Produkte konsequent grün denken – und haben ein durchweg positives Feedback von Kunden und Partnern bekommen, die gemeinsam mit uns diesen Weg gehen“, betonen die Brüder und Geschäftsführer Bernhard und Erwin ter Hürne.

ter Hürne zeigte auf der Messe zum Beispiel seine neuesten Parkettkreationen. Parkett sei noch immer der ursprünglichste, wohngesundeste und nachhaltigste Bodenbelag überhaupt, erklärt das Unternehmen in einer Pressemeldung dazu. Doch für Handelspartner sei das Naturmaterial im Verkauf oft herausfordernd. Deshalb stellte ter Hürne auf der Bau den neuen Parkett-Baukasten „Tailored Collection“ vor: 64 Parkett-Produkte können damit auf zwei Quadratmetern Verkaufsfläche präsentiert werden, sodass Kundinnen und Kunden eine Übersicht bekommen und ihren Wunschparkett auswählen können.

Darüber hinaus hat ter Hürne in München eine neue, patentierte Bodengattung vorgestellt: den Hybrid-Echtholzboden Hywood. Der Green-Collection-Award Gewinner der domotex sei wasserbeständig und gleichzeitig zu fast 100 Prozent aus echtem Holz und zusätzlich durch den Produktaufbau besonders ressourcenschonend angelegt.

Als weitere Neuheit stand der Designboden Avatara von ter Hürne im Fokus, der frei von Chlor, Phthalaten, Weichmachern und Lösemitteln ist. Statt PVC verwendet das Unternehmen Talcusan®. Das Material besteht vornehmlich aus Kreide und Silikaten und nur zu 30 Prozent aus dem Kunststoff Polypropylen. Polypropylen wiederum ist inert, es werden also keine Stoffe freigesetzt. Deshalb wird es auch für die Verpackung von Lebensmitteln in direktem Kontakt eingesetzt. Der Boden sei daher emissonsfrei, speichelsicher, allergikerfreundlich und antibakteriell. Außerdem ist der Designboden nach Angaben des Unternehmens zu 100 Prozent recyclingfähig und mit dem Plastship-Zertifikat ausgezeichnet. Zwei Drittel des für den Boden eingesetzten Kunststoffs bezieht das Unternehmen aus dem deutschen dualen Wertstoffsystem („Grüner Punkt“): Aus einem Joghurtbecher entsteht so ein elementarer Bestandteil des Bodens. Auch technisch hat ter Hürne die neue Generation dieses Bodens, der eine matte Oberfläche hat, nochmals aufgewertet: So ist der Boden durch eine neue zusätzlich eingebrachte Funktionsschicht bruchsicherer und doppelt so kratzfest wie ein Vinylboden.

Als weitere Innovation stellte ter Hürne auf der Bau den auf Soyabohnen basierten Designvinylboden Soya New Generation vor. „Wir sind nicht nur gestalterisch ganz nah an der Natur, sondern vereinen in unseren Vinylböden auch die Werte, die uns als Familienunternehmen wichtig sind: Soya ist biobasiert, emissionsarm, und mit den bekanntesten deutschen Umweltsiegeln zertifiziert“, erklärt Nadine Lensing, Produktmanagerin Designböden bei ter Hürne 

Zudem präsentierte ter Hürne auf der Bau auch den Verlege-Trend Fischgrät. Insgesamt zeigte das Unternehmen 45 verschiedene Fischgrätprodukte über alle Bodengattungen.

Der Fußbodenhersteller hat auf der Messe erstmals ein neues Segment seines Portfolios präsentiert: Die AkusTec Paneele, die als Wandelemente eine schallabsorbierende Wirkung haben. Die neuen Paneele sind furniert in zwei optischen Ausführungen und in jeweils sechs Farben erhältlich. Ergänzend dazu hat ter Hürne auch eine Dekorvariante für den Einsatz im Badezimmer entwickelt, die in fünf Farben verfügbar ist. Alle Varianten sind in den Längen 2.400 Millimeter und 3.000 Millimeter mit einer jeweiligen Breite von 600 Millimeter erhältlich.

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