Landkreis Osnabrück

Spie Osmo für Ausbildungsarbeit ausgezeichnet

Osnabrück – Die Agentur für Arbeit hat den System- und Anlagenhersteller Spie Osmo aus Georgsmarienhütte für seine Ausbildungsarbeit ausgezeichnet. Das Unternehmen bekam das „Ausbildungszertifikat für das Ausbildungsjahr 2022/2023“. Das vergibt die Agentur regelmäßig an je ein Unternehmen aus Stadt und Landkreis Osnabrück, das sich besonders mit seiner Ausbildungsarbeit hervorgetan hat. Neben Spie Osmo erhielt in diesem Jahr das Osnabrücker Dentallabor Büker Zahntechnik die Urkunde.

Spie Osmo wurde für die Ausbildungsarbeit ausgezeichnet (von links): Marco Hellermann (ehemaliger Hauptausbilder Spie Osmo), Lukas Schwab (neuer Hauptausbilder Spie Osmo), Christiane Fern (Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit), Marion Luttmann (Personalleiterin Spie Osmo) und Carsten Nordsiek (Geschäftsführer Spie Osmo). Foto: Agentur für Arbeit

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„Betriebe, die viele Ressourcen in die Ausbildung stecken, ihre Auszubildenden in den ganzen Jahren bis zum Abschluss bestmöglich begleiten und ein gesundes Betriebsklima für Lernen und Miteinander schaffen, sind auf dem besten Weg, auch in Zukunft die benötigten Fachkräfte für sich zu sichern. Der Erfolg gibt Spie Osmo recht, deswegen ist die Auszeichnung in diesem Jahr absolut verdient“, erklärte Christiane Fern, Leiterin der Osnabrücker Agentur für Arbeit.

„Wir sind sehr glücklich über den Preis“, betonte Carsten Nordsiek, kaufmännischer Geschäftsführer des Anlagenbauers. Er ergänzte: „Der bestätigt, dass wir vor über zehn Jahren den richtigen Weg eingeschlagen und unseren Ausbildungsbereich komplett neu aufgestellt haben.“ Dem Umdenken habe eine wesentliche Erkenntnis zugrunde gelegen: Nicht Technik und Maschinen sollten bei der Ausbildung im Vordergrund stehen, sondern der Mensch sollte es. Fortan strukturierte das Unternehmen um, änderte Lehrpläne und Strukturen, schaffte „Bedingungen, damit die Arbeit leichter fällt“, so Nordsiek. Gerade junge Auszubildende sollten von dem Bemühen profitieren. 

36 Auszubildende finden sich aktuell unter den gut 300 Mitarbeitern, die sich wiederum auf sechs Geschäftsfelder verteilen. Den jungen Nachwuchskräften stehen ein hauptamtlicher Ausbilder sowie jeweils ein Fachexperte für jeden der neun Berufe, zu denen bei Spie Osmo ausgebildet wird, gegenüber. Die sorgen für ein rollierendes System, in dem jeder Auszubildende – gleich welchen Beruf, vom Kaufmann bis zum Elektriker, er erlernt – in jeden Bereich reinschnuppert. 

Neben einer rundum betreuten Ausbildung, die zu einer hohen Erfolgsquote bei den Abschlussprüfungen führt, bietet der Anlagenbauer über sein hausinternes „Osmo-Kolleg“ Perspektiven und Unterstützung für Weiterbildungen, beispielsweise für den Weg zum Techniker oder durch die Meisterschule. Erfolgreiche Auszubildende werden unbefristet übernommen, können dann im Rahmen einer „Ausbildung plus“ – nach einer Festanstellung über mehrere Jahre – diesen Karriereweg weiterverfolgen.

„Erfolg hat viele Gesichter“, fasst Nordsiek das Motto des Unternehmens zusammen. Eine wichtige Grundlage dafür sei ein gesundes Betriebsklima mit zufriedenen Mitarbeitern. Teambuilding fange bei Spie Osmo schon bei den Auszubildenden an – bei gemeinsamen Aktionen wie dem Besuch eines Klettergartens etwa. Aber auch andere Teile der Belegschaft würden mit ihren Bedarfen gesehen. „Dass man versucht, organisatorisch flexibel bei Eltern mit kleinen Kindern zu agieren, ist klar. Aktuell arbeiten wir aber auch in einem Arbeitskreis daran, wie wir Mitarbeitern mit pflegebedürftigen Angehörigen unterstützen können“, erläutert Nordsiek. „Für uns ist wichtig: Natürlich zählt am Ende die Arbeit, aber der Mensch macht die Arbeit“, ergänzt er.

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