Kreis Coesfeld

Sparkassen Westmünsterland und Steinfurt sprechen über mögliche Fusion

Ahaus/Ibbenbüren – Die Kreissparkasse Steinfurt und die Sparkasse Westmünsterland könnten bald unter einem Dach agieren. Wie beide Banken mitteilten, führen die Verwaltungsräte beider Sparkasse zurzeit ergebnisoffene Gespräche über „erweiterte Formen der Zusammenarbeit bis hin zur Fusion“. Käme es zu einem Zusammenschluss, entstünde mit einer Bilanzsumme von rund 18 Milliarden Euro eine der größten Sparkassen in Deutschland.

Die Kreissparkasse Steinfurt und die Sparkasse Westmünsterland sprechen aktuell über eine erweiterte Zusammenarbeit. Auch eine Fusion wäre denkbar. Grafik: Tenhaken

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Aktuell haben sich die Verwaltungsräte beider Sparkassen laut Pressemitteilung darauf verständigt, „gemeinsam einen mittelfristigen Blick auf die Herausforderungen für beide Sparkassen zu werfen“. Um über die Art der Zusammenarbeit entscheiden zu können, sollen vorab „sorgfältige Voruntersuchungen hinsichtlich des künftigen Leistungsangebotes und Mehrwerten für Kunden, Wirtschaft, Träger, Mitarbeitende und damit für die gesamte Region“ erfolgen.

Erste Ergebnisse sollen bis Sommer 2024 erarbeitet werden. Unabhängig vom Ausgang der Gespräche werden beide Sparkassen auch zukünftig Ansprechpartner für alle Kundengruppen sein und flächendeckend in ihren Geschäftsgebieten präsent bleiben, heißt es in der Pressemitteilung. Beide Sparkassen seien wirtschaftlich gesunde Kreditinstitute und arbeiten schon seit 22 Jahren auf Basis eines Kooperationsvertrages zusammen. Vertreterinnen und Vertreter beider Sparkassen haben sich seitdem immer wieder getroffen, „um Antworten auf die sich laufend ändernden Marktverhältnisse zu finden“. Die vorausschauende strategische Zusammenarbeit sei für beide Partner stets ein Gewinn gewesen, heißt es.

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