Landkreis Osnabrück

Solarlux: 600 Gäste bei „Architektur im Foyer“

Melle – Rund 600 Gäste haben sich bei der Veranstaltung „Architektur im Foyer“ bei Solarlux in Melle zwei Tage lang über aktuelle Bautrends vor Ort und im Livestream ausgetauscht. Bei dem Event, zu dem der Hersteller von Terrassendächern, Wintergärten und Schiebfenster bereits zum fünften Mal eingeladen hatte, kamen internationale Vertreterinnen und Vertreter aus der Architektur-Branche am Solarlux Campus zusammen.

Insgesamt verfolgten knapp 600 Architekturinteressierte die Veranstaltung live vor Ort bei Solarlux in Melle und via Livestream. Geschäftsführer Stefan Holtgreife begrüßte die Gäste. Foto: Solarlux GmbH

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Die Referenten des Forums berichteten über ihre Herangehensweise an Bauaufgaben sowie ihre grundsätzliche Haltung zu baukulturellen Fragen. So zeigte beispielsweise Jan Krause, Professor für Architektur Media Management an der Hochschule Bochum, mit seinem Vortrag „Architektur in Zeiten von Klimawandel und Künstlicher Intelligenz“ experimentelle Architekturentwürfe seiner Studierenden. Diese erstellten sie mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz.

Arne Lijbers, Büropartner bei Mecanoo in Delft, präsentierte großmaßstäbliche Bauvorhaben aus der ganzen Welt, die sich mit den Herausforderungen zukünftiger Generationen beschäftigen. Darunter städtebauliche Masterpläne und neue Wege zu einer nachhaltigen Mobilität, die den Mensch und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. 

Um den wertschätzenden Erhalt von Bestandsgebäuden – im deutlich kleineren Maßstab als bei Mecanoo – ging es im Bericht von Bart Lens, Gründer von Lens°Ass aus dem belgischen Hasselt. „Es geht nicht um Rekonstruktion, nicht um eine Konfrontation zwischen dem Bestehenden und dem Neuen. Es ist der dritte Weg, das Einpassen des Neuen in einen historischen Kontext.“

Bestandteil der Veranstaltung war auch die Verleihung des unabhängigen Design Educates Awards. Solarlux ist Förderer und Veranstalter der Preisverleihung, die von der Laka Stiftung in Polen ins Leben gerufen wurde. Der Preis prämiert ausschließlich Architektur- und Designentwürfe, die über Ästhetik und Funktion hinaus einen Mehrwert für Bildung und Information liefern.

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