„Wir freuen uns, dass wir nun auf Basis des durch die Jury aus den eingereichten Konzepten ausgewählten Vorschlags die nächsten Schritte planen können. Jetzt geht es in die Vor- und Entwurfsplanungen, in denen das Vorhaben und die Rahmenbedingungen konkretisiert werden. Der Siegerentwurf bietet dabei die Option auf flexible Umsetzungsvarianten, die wir jetzt sorgfältig analysieren werden. Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Raumeffizienz sind dabei wichtige Entscheidungskriterien“, erklärte Dr. Carsten Düerkop, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Westmünsterland.
Der Entwurf nach Bock Neuhaus Partner sieht drei Baukörper vor, die ein 3.700 Quadratmeter großes Ensemble bilden. Traufgassen sollen Einblicke und Zugänge zum Innenbereich ermöglichen und eine natürliche Belichtung und Belüftung der Nutzungsbereiche sicherstellen. Die Wandverkleidung soll aus flachen Tonziegeln, die einerseits an die Geschichte der Töpferstadt Stadtlohn erinnern, bestehen. Auf dem Dach sind flächendeckend Photovoltaikmodule vorgesehen. Das neue KompetenzCentrum der VR- Bank ist im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss des Zentralbaukörpers vorgesehen.
„Genossenschaftliches Banking erfordert auch eine lokale Verortung. Gemeinsam wollen wir an unserem Kompetenz-Centrum in Stadtlohn ein Gebäude schaffen, das gleichermaßen den Anforderungen der Mitglieder und Kunden der Bank wie auch der Mitarbeitenden in der VR-Bank gerecht wird. Es soll zur zentralen Lage in der Innenstadt passen und einen Impuls geben für nachhaltiges Zusammenarbeiten in einer modernen, wertebasierten Arbeitswelt“, ergänzte Bankvorstand Berthold te Vrügt.