Bürgermeister Dr. Peter Lüttmann, Kämmerer Mathias Krümpel, Baudezernentin Milena Schauer, EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus und EWG-Projektleiterin Gisela Horstmann verschafften sich bei der eine Baustellenbesichtigung einen Eindruck vom aktuellen Baufortschritt.
Nach rund 1,5 Jahren Bauzeit sollen ab Frühjahr 2024 circa 145 Mitarbeiter jährlich bis zu 45.000 Tonnen gerösteter Nüsse und Trockenfrüchte für die Handelssparten der Schwarz Gruppe produzieren. Der Schwerpunkt der Produktion wird auf gerösteten Pistazien liegen. Zusätzlich werden Nüssen und Trockenfrüchte, darunter Walnüsse, Haselnüsse und Kürbiskerne, künftig in Rheine verpackt.
Aktuell sind die Bauarbeiten am Gebäude weitgehend abgeschlossen und der Fokus des Großprojektes liegt auf der Montage der Produktionsanlagen. Mit dem Bau der Solent Rheine setzt die Schwarz Produktion ihren Weg beim Aufbau der eigenen Herstellung von Nüssen und Trockenfrüchten fort. Bereits seit 2010 produziert die zur Schwarz Produktion gehörende Solent am Standort Übach-Palenberg (Kreis Heinsberg) mit rund 450 Mitarbeitern unter anderem Nüsse und Trockenfrüchte für Lidl-Filialen in Europa.
„Die Errichtung der Solent Rheine ist ein wichtiger Schritt, um unsere Produktionskapazitäten auszubauen und die Nachfrage nach hochwertigen Nussprodukten und Trockenfrüchten zu bedienen“, bekräftigte Michael Molsberger, Geschäftsleiter Kaffee, Snacks und Teigwaren bei der Schwarz Produktion. „Wie beim Bau unserer Kaffeerösterei Bon Presso konnten wir uns auf die sehr gute Zusammenarbeit mit der EWG Rheine, der Stadt Rheine und dem Kreis Steinfurt verlassen. Wir setzen auf den Standort und die Region und suchen weiterhin nach personeller Verstärkung“, ergänzte Thomas Konrad, Geschäftsführer Projektmanagement.
Bürgermeister Lüttmann hob hervor: „Die Investitionen der Schwarz Produktion in Rheine sind äußerst erfreulich und stärken nicht nur die Wirtschaft unserer Stadt, sondern bieten auch ein großes Potenzial für Fachkräfte in unserer Region, ziehen aber auch Menschen aus anderen Regionen in unsere Stadt.“ EWG-Geschäftsführer Niehaus ergänzte: „Diese neue Produktionsstätte schafft attraktive Arbeitsplätze und unterstreicht die Standortattraktivität Rheines. Wir begrüßen diese Entwicklung und freuen uns auf die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Schwarz Produktion.“