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Landkreis Osnabrück

Osnatech: Riesige Potenziale nutzen mit der Kraft der Sonne

Die glasfreien ultraleichten SunMan Module ermöglichen Photovoltaik überall dort, wo konventionelle Glasmodule nicht realisierbar sind.

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Die Sonne spendet unendlich Energie. Dank Photovoltaik sind auch die Möglichkeiten unendlich, diese zu nutzen – ob klassisch mit Glasmodulen oder mit ultraleichten, semiflexiblen SUNMAN Modulen für Fassaden und Hallendächer bei statischen Herausforderungen. Damit lassen sich Solaranlagen heute überall dort installieren, wo das mit den rund 23 Kilogramm schweren konventionellen Glasmodulen mit Unterkonstruktion gestern noch nicht möglich war: auf Leichtdächern, Runddächern, Bitumen- und Blechflachdächern, Trapez- und Stehfalzdächern, halbrunden Tonnendächern ebenso wie an Fassaden, als Balkonkraftwerke oder sogar als mobile Anwendungen auf Booten, Wohnmobilen oder Tiny Houses. So können circa 1,2 Milliarden Quadratmeter traglastbeschränkte industrielle Flachdachflächen in Deutschland zu wahren Sonnenkraftwerken werden.
„Es gibt eigentlich keine Gründe mehr, warum große Flachdächer noch nicht für die Solarstromgewinnung genutzt werden“, so Matthias Mittelviefhaus, Geschäftsführer OSNATECH GmbH. Laut der Zahlen des statistischen Bundesamtes sind zwar rund 30 Prozent der ungenutzten Industriedachflächen nicht für die Nutzung als Solarkraftwerk mit Glasmodulen ausgelegt, aber die Leichtmodule bieten unendliche Möglichkeiten – bei gleicher Leistung (430 Watt), Robustheit, Lebensdauer und Garantie, 100 Prozent Kompatibilität und meist sogar einfacherer Montage und mit rund 70 Prozent weniger Gewicht. Denn die monokristallinen Module wiegen nur etwa 3,65 Kilo pro Quadratmeter.

„Die Anwendungsmöglichkeiten steigen und damit auch die Optionen, die wir Privatkunden und Unternehmen bieten können“, so Stefan Pott, OSNATECH Vertriebsverantwortlicher: „Gestiegene Energiekosten, der Wunsch zur Abkehr von fossilen Energieträgern und Versorgungssicherheit zeigen sich in der Nachfrage nach innovativen Lösungen.“ Ein Beispiel: Der FFS Sport- und Wellnesspark Wallenhorst zeigt, wie Energiegewinnung mit Ultraleicht-Module auf einem Flachdach funktioniert – nach einem Jahr so gut, dass bereits an der Erweiterung der Anlage gearbeitet wird. Weitere Beispiele für den flexiblen Einsatz mit unmittelbaren Einsparungen bei CO2 und Kosten sind die Fassade von group24 und die LKW von Kühne + Nagel. Das IT-Unternehmen hat die komplette Außenwand seines Gebäudes in Gescher mit ultraleichten SunMan Modulen in ein Solarkraftwerk verwandelt. Die Spedition aus Osnabrück spart durch die Installation von SunMan eArc PV-Modulen auf LKW bis zu 1.200 Liter Diesel pro Fahrzeug und Jahr. Der CO2-Ausstoß wird damit um sechs Prozent gesenkt. 
In allen drei Fällen sind SUNMAN Module ohne Bohrung sicher, einfach und dauerhaft verklebt worden. OSNATECH hat die Projektierung bis zur Inbetriebnahme begleitet. „Keine Photovoltaik von der Stange, dafür aus einer Hand, das ist unsere Philosophie“, so Pott.
Die Ultraleichtmodule arbeiten mit bewährter Siliziumtechnologie. Die Silizium-Wafer sind allerdings in ein leichtes Glasfaser-Kunststoffgemisch gebettet. Patentierte Verbundstoffe aus GFK und ETFE schützen so die eingebetteten Zellen vor Mikrorissen. Eine Prismabeschichtung optimiert zudem den Ertrag und macht die Module außerdem blendarm, so dass Sonnenstrahlen komplett aufgenommen und nicht reflektiert werden.

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