Münster

NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen besucht Agravis

Münster – Die nordrhein-westfälische Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Silke Gorißen, hat die Agravis Raiffeisen AG in Münster besucht. Bei dem Agrarhandelsunternehmen sprach sie mit dem Vorstandsvorsitzenden der Agravis, Dr. Dirk Köckler, unter anderem über die Nutztierfütterung und -haltung sowie über den ökologischen Landbau.

NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen sprach mit Agravis-Vorstandschef Dr. Dirk Köckler bei ihrem Besuch bei Agravis in Münster. Foto: Agravis Raiffeisen AG

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„Wir wollen eine nachhaltige Landwirtschaft mit regional produzierten und bezahlbaren Lebensmitteln für die Menschen in Nordrhein-Westfalen“, betonte Ministerin Gorißen. „Unsere über 33.000 Landwirtinnen und Landwirte sind mit ihrem Know-how ein bedeutender Faktor für eine zukunftsstarke, nachhaltige Lebensmittelwirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Als Landwirtschaftsministerium setzen wir uns ein, unseren Betrieben verlässliche Rahmenbedingungen und Planbarkeit dort zu geben, wo wir als Land Verantwortung tragen“, ergänzte sie.

Agravis-Vorstandsvorsitzender Köckler gab Gorißen vor Ort einen Einblick in die Produktion von Nahrung für Nutztiere. Nordrhein-Westfalen werde sich für eine starke Nutztierhaltung in Deutschland einsetzen, so die Ministerin. „Wir brauchen einen Umbau und keinen Abbau der Tierhaltung“, betonte Gorißen. Die Veredelungsbetriebe seien dazu bereit, benötigten dafür jedoch eine hinreichende finanzielle Ausstattung. Die sei bisher nicht gegeben und durch das Ende der Borchert-Kommission – dem Expertengremium, das Empfehlungen zum Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung formuliert hat – aktuell in noch weitere Ferne gerückt. „Wir stehen hinter den Ergebnissen der Borchert-Kommission“, so Gorißen.

Auch der ökologisch tätige Landbau war Thema des Gesprächs. Die Landesregierung fördert den ökologischen Landbau und will den Anteil weiter erhöhen. Die Agravis biete gern Lösungen für die biologisch tätige Landwirtschaft, so Köckler, der aber für eine ehrliche Betrachtung warb. Der Markt sei absehbar eng begrenzt. „Wunsch und Wirklichkeit klaffen beim Thema Bio auseinander, da auch der Bio-Bereich von Marktgegebenheiten abhängig ist.“ 

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