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Kreis Coesfeld

Nachhaltigkeitsberatung: „Hinweise geben und Finanzmittel bereitstellen“

Ahaus/Coesfeld – Basierend auf dem EU-Aktionsplan „Sustainable Finance“ aus dem Jahr 2018 müssen Finanzinstitute bei der Kreditvergabe an Unternehmen Nachhaltigkeitsaspekte verstärkt berücksichtigen. Nachhaltigkeit bezieht sich dabei auf die drei Dimensionen: Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung – kurz ESG für Environment, Social und Governance. Zur systematischen Analyse des Nachhaltigkeitsgrads einer Branche oder eines Unternehmens nutzen die Sparkassen den sogenannten „ESG-Score“. Was hinter dem ESG-Score steckt, erklärt Markus Segbert, Abteilungsleiter Spezialberatung bei der Sparkasse Westmünsterland, im Kurzinterview.

Markus Segbert, Abteilungsleiter Spezialberatung Sparkasse Westmünsterland. Foto Sparkasse Westmünsterland

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Worum geht es beim ESG-Score?
Zur systematischen Analyse des Nachhaltigkeitsgrads einer Branche oder eines Unternehmens nutzen wir den „ESG-Score“. Das Bewertungsvorgehen orientiert sich an international anerkannten ESG-Kriterien und klassifiziert das jeweilige Nachhaltigkeitsrisiko von gering bis hoch. Deutschlandweit können aktuell etwa 85 Prozent der Sparkassenkundinnen und -kunden bei „sehr gering“ und „gering“ eingeordnet werden.

Die Transformation ist eine zentrale Herausforderung – für die Gesellschaft und die Wirtschaft. Wie begleitet die Sparkasse den Mittelstand dabei?
Vor allem sprechen wir mit unseren gewerblichen Kunden über Nachhaltigkeitsthemen. Branchenvergleiche der Sparkassen-Finanzgruppe unterstützen bei der Orientierung, sodass wir Hinweise geben und natürlich auch die benötigten Finanzmittel bereitstellen können. Wir erwarten insbesondere im Bereich der Erneuerbaren Energien spürbare Investitionen in den kommenden Jahren. Für die Begleitung dieser Projekte haben wir die Abteilung Spezialberatung gegründet.

Wie intensiv befassen sich die Unternehmen in der Region mit dem Thema Transformation?
Energie und ihr effizienter Einsatz sind zentrale Themen und strategische Faktoren in den Unternehmen geworden – auch in unserer Region. Es mag auf den ersten Blick paradox erscheinen, sich gerade in einer Krisenzeit mit dem großen Thema Transformation zu befassen. Doch jetzt werden die Wege für eine erfolgreiche nachhaltige Zukunft bereitet. Die Bedarfe an Beratung und Finanzierung sind vor allem in drei Bereichen dringend: bei der Mobilität, bei Hardware und Anlagen sowie bei den Gebäuden. Wichtig ist, dass die nachhaltige Transformation der Wirtschaft und der Gesellschaft als Prozess und nicht als kurzfristiges Projekt verstanden wird. 

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