Landkreis Osnabrück

Millionenförderung für handwerkliche Ausbildung

Osnabrück – Mit Fördermitteln in Höhe von 12,5 Millionen Euro kann das Osnabrücker Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim den Neu- und Ausbau der Land- und Baumaschinen- sowie der Kfz-Ausbildungswerkstätten in Osnabrück an der Bramscher Straße vorantreiben.

In das Osnabrücker Berufsbildungs- und Technologiezentrum fließen Fördermitteln in Höhe von 12,5 Millionen Euro. Foto: AdobeStock_studio v-zwoelf

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Mit den Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung soll dafür direkt neben dem Verwaltungsgebäude der Kammer ein Neubau entstehen. Aber auch weitere Lehrwerkstätten werden von den Bundesmitteln profitieren wie die der Tischler, Maler und Lackierer, Zimmerer sowie Karosseriebauer. Ein Teil des Geldes fließt zudem in neue Maschinen, die digitale Infrastruktur sowie die Modernisierung von Unterrichts- und Sozialräumen.

„Durch diese Förderung wird unsere Bildungsinfrastruktur in den genannten Bereichen auf das modernste Level gehoben, sodass unsere zukünftigen Handwerksgenerationen durch die technisch innovativsten Komponenten für eine erfolgreiche Karriere im Handwerk vorbereitet werden“, erklärt Kammerpräsident Reiner Möhle, der betont, dass auch die übrigen Lehrwerkstätten der insgesamt 25 Gewerke mit ihren rund 800 Werkstattplätzen mittlerweile den modernsten Gegebenheiten entsprechen. „Wir haben in den vergangenen Jahren auch enorme Eigenmittel investiert, um das BTZ der Handwerkskammer zu einem der modernsten Bildungsstandorte in Norddeutschland zu entwickeln“, so Möhle weiter.

Die Kammer will jetzt zeitnah ihre bisher erarbeiteten Vorstellungen gemeinsam mit den Fachplanern und Architekten umsetzen, entsprechende Bauanträge stellen und ab dem Sommer mit den Ausschreibungen beginnen, sodass möglichst schnell mit der Realisierung der Baumaßnahmen begonnen werden kann. „Aufgrund der bekannten Schwierigkeiten im Bausektor bezüglich Material und Fachkräfte möchten wir zu diesem Zeitpunkt noch kein Datum für den Abschluss dieser umfangreichen Maßnahmen nennen, aber wir sind sehr glücklich im Sinne der Handwerkswirtschaft der Region die Aussage treffen zu können: Es geht los!“, erklärt Hauptgeschäftsführer Sven Ruschhaupt.

 

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