Kreis Steinfurt

Lengerich startet Vermarktung im Gewerbegebiet Lohesch

Lengerich – Die Stadt Lengerich geht in die nächste Entwicklungsrunde: Mit dem zweiten Bauabschnitt „Südlich Deetweg“ im Gewerbegebiet Lohesch stehen ab sofort rund 24.000 Quadratmeter netto zur Verfügung. Ziel sei es, vor allem zukunftsorientierte, innovative Unternehmen für den Standort Lengerich zu gewinnen, wie die Stadt Lengerich mitteilte.

Freuen sich, dass sich neue Gewerbebetriebe in Lengerich ansiedeln können (von links): Kämmerer Thorsten Smolarz (Geschäftsführer LGE), Bürgermeister Wilhelm Möhrke, Beigeordneter Frank Lammert (Geschäftsführer LGE) und Wirtschaftsförderer Niklas Schulte. Foto: Stadt Lengerich, Ina Frank

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„Lengerich ist traditionell ein stark ausgeprägter Wirtschaftsstandort, der Kooperationsmöglichkeiten in der vielfältigen Unternehmenslandschaft bietet. Mit dem neuen Bauabschnitt schaffen wir Raum für Betriebe, die nachhaltig wirtschaften, qualitative hochwertige Arbeitsplätze schaffen und langfristig zur positiven Entwicklung unserer Stadt beitragen“, betont Bürgermeister Wilhelm Möhrke. 

Der Verkaufspreis wurde durch die Gesellschafterversammlung der Lengericher Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft (LGE) beschlossen und liege bei 55 Euro pro Quadratmeter im allgemeinen Gewerbegebiet. Die Grundstücke seien bislang bewusst nicht fest zugeschnitten, um flexibel auf individuelle Flächenbedarfe reagieren zu können, wie die Stadt in einer Pressemitteilung erklärt. Zusammenhängende Flächen von bis zu circa 4.500 Quadratmetern seien möglich.

Niklas Schulte, Wirtschaftsförderung der Stadt Lengerich und Hauptansprechpartner für Interessierte, erklärt: „Wir richten uns bewusst an Unternehmen, die mit modernen Konzepten und nachhaltiger Ausrichtung in die Zukunft investieren möchten. Ob im Handwerk, in der Produktion, in kaufmännischen Dienstleistungen sowie in digitalen oder technologiebezogenen Feldern. Unser Ziel ist eine dynamische, vielfältige Unternehmenslandschaft, die Innovation und Standorttreue verbindet.“ 

Ökologische und soziale Aspekte für Flächenvergabe relevant

Das Bewerbungsverfahren ist transparent und an klaren Nachhaltigkeitskriterien ausgerichtet: Neben wirtschaftlichen Kennzahlen werden auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt: von
Gründächern über Mitarbeiterentwicklung bis zu CSR-Maßnahmen. Besonders berücksichtigt werden auch Unternehmensgründungen mit überzeugender Perspektive, heißt es.

Frank Lammert, Beigeordneter der Stadt Lengerich und Geschäftsführer der LGE, erläutert: „Mit dem Bebauungsplan wurden klare ökologische Mindeststandards verankert. Etwa Gründächer, Baumpflanzungen und Maßnahmen zur Nachhaltigkeit. Gleichzeitig setzen wir auf ein Auswahlverfahren, das unternehmerische Verantwortung sichtbar macht.“ 

Thorsten Smolarz, Kämmerer und ebenfalls Geschäftsführer der LGE, ergänzt: „Die ökonomische Tragfähigkeit der Unternehmen spielt eine zentrale Rolle. Wir prüfen alle Bewerbungen sorgfältig und mit Blick auf das langfristige Potenzial der Unternehmungen. Wichtig ist, dass sich der Standort Lengerich auch wirtschaftlich gesund weiterentwickelt.“ 

Bewerbungen sind ab sofort möglich. Auf dem offiziellen Bewerbungsformular, das über die städtische Wirtschaftsförderung angefordert werden kann, sind wirtschaftliche Unterlagen sowie Angaben zu den geplanten Nutzungen einzureichen. Die Grundstücksvergabe erfolgt durch die Gesellschafterversammlung der Lengericher Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft.

Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Lengerich:
Niklas Schulte, Tel.: 05481 / 33-424, n.schulte@lengerich.de
Virginia Dellbrügge, Tel.: 05481 / 33-420, v.dellbruegge@lengerich.de

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