Kreis Coesfeld

IHK ehrt die besten Azubis im Kreis Coesfeld

Olfen – Als „überzeugende Botschafter für die betriebliche Ausbildung" bezeichnete Helmut Rüskamp, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, die 48 besten Auszubildenden von Unternehmen im Kreis Coesfeld. Ihre IHK-Abschlussprüfung haben sie mit der Traumnote „sehr gut“ abgeschlossen. Für diese Spitzenleistung wurden die jungen Fachkräfte und ihre Ausbildungsbetriebe im eventwerk Olfen von rund 200 Gästen gefeiert.

Die IHK Nord Westfalen hat die besten Auzubis aus dem Kreis Coesfeld geehrt. Foto: Kaup-Büscher/IHK

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„Wer eine ‚Eins‘ auf dem Ausbildungszeugnis bekommt, hat auch Besonderes geleistet“, stellte Rüskamp mit Blick auf die Prüfungsergebnisse fest. Gut acht Prozent beträgt in diesem Jahr der Anteil der Sehr-gut-Absolventen. Insgesamt waren 575 Auszubildende von Unternehmen aus dem Kreis Coesfeld in diesem Jahr zur IHK-Prüfung angetreten. 

Der Unternehmer aus Dülmen überreichte gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Olfen, Christoph Kötter, den Spitzen-Azubis die IHK-Urkunde und einen Glaskubus, der an die besondere Leistung erinnern soll. 

Die Bestenehrung bezeichnete der IHK-Vizepräsident als eine wichtige Bühne, um die Chancen, die sich durch eine betriebliche Ausbildung eröffnen, sichtbar zu machen. Es gehe darum, jungen Menschen, aber auch den bei der Berufsorientierung Rat gebenden Eltern zu zeigen, dass Ausbildung und Azubis nie wertvoller waren als heute, sagte Rüskamp und verwies auf das Versprechen der aktuellen bundesweiten IHK-Azubi-Kampagne: „Ausbildung macht mehr aus uns! Dafür sind die Spitzen-Azubis ein starker Beweis.“

Der Unternehmer wertete es als gutes Zeichen, dass die IHK zum offiziellen Start des Ausbildungsjahres am 1. August im Kreis Coesfeld mehr als sechs Prozent mehr Ausbildungsverträge als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres registrierte. „Leider können die Unternehmen im Kreis aber längst nicht alle Ausbildungsstellen besetzen“, berichtete der Geschäftsführer der SGR GmbH in Dülmen von der anhaltend schwierigen Suche nach qualifizierten Nachwuchskräften. Der Wettbewerb um die besten Köpfe werde in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Erfolgreich sind nach seiner Einschätzung dabei vor allem die Unternehmen, die „sich interessant machen für junge Leute und auf sie zugehen“. 

Das bedeute auch, sich in den sozialen Medien zu präsentieren. Rüskamps Empfehlung an die Betriebe: „Unterstützen Sie die Azubi-Kampagne und nutzen Sie die Werbemittel, die dafür kostenfrei zur Verfügung stehen.“ Die Spitzen-Azubis rief der Unternehmer auf, jungen Menschen von ihrem erfolgreichen Berufsstart zu berichten und ihnen Lust auf eine praxisnahe Ausbildung zu machen.

Nicht nur den Prüfungsbesten, sondern allen Ausbildungsabsolventen sagte Rüskamp eine „gute berufliche Zukunft mit attraktiven Aufstiegsoptionen“ voraus. Wer eine betriebliche Ausbildung erfolgreich durchlaufen habe, verfüge über profundes Fachwissen und habe von Grund auf gelernt, was in der betrieblichen Wirklichkeit wichtig ist. Davon profitierten sie ihr Leben lang, so Rüskamp. 

Besonderes Lob zollte er den Ausbildern in den Unternehmen und den Lehrkräften an den Berufsschulen. Sie seien unentbehrlich für das erfolgreiche und im Ausland angesehene deutsche Ausbildungssystem.

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