Kreis Borken

IBO Stalltechnik: Umzug ist für 2024 geplant

Raesfeld/Rhede – Das Grundstück ist schon gekauft und die Planungen für den Neubau gehen in die finale Phase. Noch in diesem Jahr sollen die Bagger rollen, 2024 will Hendrik Terbeck, Geschäftsführer von IBO Stalltechnik, dann mit seinen Mitarbeitenden den neuen Standort im Gewerbegebiet in Raesfeld beziehen. Damit kehrt das Unternehmen, das seinen Sitz aktuell in Rhede hat, zu seinen Wurzeln zurück.

Hendrik Terbeck, Geschäftsführer IBO Stalltechnik. Foto: IBO Stalltechnik

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Bis 2012 war IBO Stalltechnik schon einmal in Raesfeld ansässig, dann folgte der Umzug nach Rhede. „Da ich selbst und viele meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Raesfeld kommen, freut es uns sehr, dass wir bald wieder vor Ort sind. Einige haben schon angekündigt, mit dem Rad zur Arbeit zu kommen und damit etwas für ihre Gesundheit zu tun“, erklärt Terbeck.

Am Standort in Rhede ist das Unternehmen zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Auf der 6.000 Quadratmeter großen Mietfläche hat IBO keine Erweiterungsmöglichkeiten. „In Raesfeld haben wir bald doppelt so viel Platz und konnten uns eine Optionsfläche über 3.000 Quadratmeter für perspektivisches Wachstum sichern“, erläutert Terbeck. Auf dem neuen Grundstück entsteht ein Bürogebäude sowie eine 3.000 Quadratmeter große Produktions- und Lagerhalle. Den neuen Standort will Terbeck nahezu autark betreiben. „Wir werden das Gebäude nach dem neuesten Energiestandard bauen und eine Photovoltaikanlage auf dem Hallendach installieren“, beschreibt er. 

Die Auftragsbücher sind bei dem Hersteller von Fütterungs- und Stalltechnik aktuell gut gefüllt. „Der staatlich geförderte Umbau der Landwirtschaft mit dem Fokus auf mehr Tierwohl ist in vollem Gange und wird dauerhaft unser Geschäft beleben. Ob es das einfache Stallgitter für mehr Frischluft, die automatische Entmistung und Einstreu oder die vollautomatische Multiphasenfütterung ist – mit unseren Anlagen decken wir sämtliche Bereiche ab“, erläutert Terbeck. Neben den Anlagen für die Landwirtschaft ist auch das Segment industrielle Fördertechnik bei IBO weitergewachsen. Für Terbeck ergeben sich dabei viele Synergien: „Da wir Anlagen für die Strohbeförderung bauen, sind wir auch in der Lage, Systeme, die anderes Material befördern, zu entwickeln.“ Aktuell hat IBO zum Beispiel Fördertechnik für ein Kalkwerk und für eine Eisengießerei gebaut. Die Sondermaschinen plant und baut das Unternehmen mit 3D-Modellen und eigenen Konstrukteuren, Metallbauern sowie Elektrikern. Neben dem deutschen Markt exportiert IBO die Anlagen unter anderem in die Niederlande, Luxemburg, Schweiz und Österreich. Weitere Projekte sind aktuell in Slowenien und Frankreich geplant. Für sein 30-köpfiges Team sucht Terbeck noch Verstärkung: „Wir würden gerne noch Metallbauer einstellen, um der steigenden Nachfrage nach unseren Anlagen gerecht zu werden.“

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