„Ich freue mich über diesen Vertrauensbeweis unserer Mitglieder und sehe es als Ansporn, die Arbeit der IFA auch in Zukunft mitzugestalten“, betont Zech. „Besonders wichtig ist mir, den internationalen Dialog zu steuerlichen Herausforderungen weiter zu fördern und die deutsche Sektion als Impulsgeber in der internationalen Diskussion zu stärken“, sagt er.
Die IFA (International Fiscal Association) ist die weltweit größte Organisation für Internationales Steuerrecht mit fast 14.000 Mitgliedern. Jährlich treffen sich rund 2.000 bis 2.500 Experten zur Weltkonferenz. Mit 1.800 Mitgliedern ist die deutsche Sektion die stärkste weltweit und organisiert eigene Regionalsektionen, wie HLB mitteilte. Die IFA verstehe sich als Plattform für den internationalen Dialog zu Maßnahmen gegen Doppelbesteuerung und zur Bekämpfung von Steuerverschiebungen in Niedrigsteuerländer.
Zech ist Gründer und Sprecher der IFA Westfalen, die zuletzt zwei Veranstaltungen mit jeweils über 100 Teilnehmern zu aktuellen Fragen des internationalen Steuerrechts durchführte, unter anderem zu den Auswirkungen der US-Zölle.
Lehrauftrag in Braunschweig/Wolfenbüttel
Seit 2001 ist Zech Professor für Steuerrecht an der Ostfalia Hochschule Braunschweig/Wolfenbüttel, wo er zugleich Geschäftsführender Direktor des Instituts für Recht, Finanzen und Steuern ist. Zuvor war er mehrere Jahre im Bundesfinanzministerium tätig und arbeitete als Rechtsanwalt in Münster und Hamm. Seine juristische Ausbildung absolvierte er in Osnabrück, Freiburg, Nijmegen, Münster und Miami. Zudem ist er Autor zahlreicher Fachpublikationen, insbesondere zu internationalen Steuerfragen und Verrechnungspreisen.