Heeker „Nachbarschaftshilfe“: Schlichtmann Hallenbau baut für Tischlerei Probst

Borken
Andreas Probst (links) und Hermann Schlichtmann (rechts) realisieren gemeinsam einen Neubau im Heeker Gewerbegebiet. Foto: Schlichtmann Hallenbau

Heek – Der Neubau nimmt Gestalt an: Zwei Monate nach dem Spatenstich liegen die Arbeiten für den neuen Standort der Tischlerei Probst in Heek voll im Plan. Unterstützung gibt es dafür aus der Nachbarschaft: Die benachbarte Firma Schlichtmann Hallenbau, die 1994 gegründet wurde und heute rund 30 Mitarbeitende in Heek beschäftigt, realisiert auf dem ehemaligen Hülsta-Gelände eine Betriebshalle mit Bürovorbau für Probst.

„Die Tischlerei Probst sitzt genau auf der gegenüberliegenden Straßenseite unseres Standorts. Als Nachbarn kennen wir uns schon seit Jahrzehnten“, berichtet Hermann Schlichtmann, Geschäftsführer bei Schlichtmann Hallenbau. „Wir blicken auf eine jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit zurück. Diese hat sich im Zuge der Planungen nochmals verfestigt. Wir arbeiten auf Augenhöhe mit Schlichtmann zusammen und haben einen professionellen Baupartner an unserer Seite“, ergänzt Geschäftsführer Andreas Probst. 

Mittlerweile ist der Bau der neuen Tischlerei in vollem Gange. Den bisherigen Standort an der Benzstraße will Probst vollständig auflösen, denn dort ist das Unternehmen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen, sodass die bisherigen Produktionsflächen nicht mehr ausreichen. Im Juni will Probst den Neubau auf dem ehemaligen Hülsta-Gelände beziehen. 

Am Gleisweg 8 in Heek auf dem ehemaligen Hülsta-Gelände entsteht seit neun Wochen eine rund 900 Quadratmeter große Stahlhalle mit einem kleinen Bürovorbau. „Durch den Neubau und den sehr guten Standort bekommen wir bereits jetzt mehr Zulauf und positives Feedback von unserer Kundschaft und Architektinnen und Architekten“, freut sich Probst. 

Aktuell ist die Heeker Tischlerei nur Mieter. Das ändert sich mit dem Neubau nun. „Mit dem Bau unseres eigenen Betriebsgeländes investieren wir in die Zukunft“, erklärt Probst. Mit der räumlichen Vergrößerung will die Tischlerei in Zukunft ihr Angebot erweitern. In einem Showroom sollen sich die Kunden künftig über das Produktportfolio und die neuesten Produkte informieren können.

Auch die Gestaltung der Arbeitsplätze ist Probst wichtig. „Unser Ziel ist es, einen nachhaltigen Produktionsort zu realisieren, an dem sich die Belegschaft wohl fühlt und der genug Platz für die neuen Maschinen und die Fertigung bietet“, erklärt Schlichtmann. Der Neubau sei Dank energetischem Konzept mit moderner Dämmung und Heizsystem besonders energieeffizient. Die neue Halle soll über einen hohen Energiestandard verfügen, sodass die Voraussetzungen für eine KfW-Förderung erfüllt sind.

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