Kreis Steinfurt

Fiege und Agravis unterzeichnen „Charta der Vielfalt"

Münster/Greven - Mit der „Charta der Vielfalt" sollen Unternehmen freiwillig einen besonderen Fokus auf Diversität und Gleichberechtigung legen. Zwei münsterländische Unternehmen haben sich nun der Charta angeschlossen: Agravis und Fiege.

Freuen sich über die Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt": Agravis-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Köckler, Melanie Komossa, Leiterin Kompetenzcenter Arbeitgebermarke und Recruiting, und Holger Hinz, AGRAVIS-Bereichsleiter HR (v.r.). Foto: Agravis

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Am 12. Deutschen Diversitätstag 2024 (28. Mai) mit dem Claim „Deine Stimme für Vielfalt“ machte das Münsteraner Unternehmen Agravis einen Schritt in Richtung Diversität: Das Unternehmen unterzeichnete die „Charta der Vielfalt“.

„Mit dieser Urkunde bekennen wir uns zu den Werten des gleichnamigen Vereins, der sich für ein vorurteilsfreies Arbeitsumfeld sowie die gleiche Wertschätzung für alle Mitarbeitenden – unabhängig von Alter, Herkunft oder Geschlecht – einsetzt“, erläutert Dr. Dirk Köckler, AGRAVIS-Vorstandsvorsitzender. „Wir sind uns bewusst, dass wir als Unternehmen noch nicht auf alle Herausforderungen eine Antwort haben. Wir freuen uns jedoch sehr, dass wir uns damit nun auf den Weg machen.“

Agravis tritt nach eigener Angabe nicht zum ersten Mal für ein harmonisches Miteinander ein. Zuletzt setzte das Unternehmen mit der Kampagne „Unsere Landwirtschaft ist bunt“ gemeinsam mit dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband sowie der Westfleisch SCE ein Zeichen für die freiheitlich-demokratische Grundordnung, ein friedliches Zusammenleben und gegen jede Form von Extremismus und Populismus. „Für uns ist die Unterzeichnung der Urkunde der Charta der Vielfalt nun der nächste logische Meilenstein in unserer Entwicklung“, sagt der AGRAVIS-Vorstandschef.

Innerhalb der AGRAVIS laue bereits ein Prozess zur Stärkung der Unternehmenskultur unter den Aspekten Kooperation, Lernen, Leistung, Verantwortung und Kundenfokus, in den alle Mitarbeitenden eingebunden sind, wie es in einer Mitteilung heißt. „Wir sehen alle diese Veränderungen immer im Kontext unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Die ESG-Kriterien für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung sind auch für unseren Weg zu mehr Nachhaltigkeit maßgeblich“, beschreibt der Unternehmenschef. „Den Deutschen Diversitätstag nutzen wir nun als Startschuss, um innerhalb der AGRAVIS mehr Bewusstsein für Vielfalt in der Arbeitswelt zu schaffen, Vorurteile abzubauen und inklusive Arbeitsumgebungen in Deutschland zu fördern“, ergänzen AGRAVIS-Bereichsleiter HR, Holger Hinz, und Melanie Komossa, Leiterin Kompetenzcenter Arbeitgebermarke und Recruiting. Vielfalt habe viele Dimensionen und reiche von Alter und sozialer Herkunft über Nationalität und Religion bis hin zu Geschlecht sowie geistigen und körperlichen Fähigkeiten.

Auch Fiege dabei

Auch de Fiege-Gruppe hat die Urkunde des Charta der Vielfalt e.V. unterzeichnet. Der gemeinnützige Verein setzt sich seit 2010 für die Verankerung von Diversität in Wirtschaft und Gesellschaft ein – ein Anliegen, das auch beim über 150 Jahre alten Familienunternehmen aus Greven eine zentrale Rolle spielt. Im Zuge der Selbstverpflichtung schafft Fiege nun einen zusätzlichen institutionellen Rahmen, um unternehmensweit Diversität, Gleichberechtigung und Chancengleichheit zu fördern.
 
Sandra Achternbusch, Executive Director Corporate Sustainability bei Fiege, erklärt: „Verantwortungsbewusste Unternehmensführung ist für uns die oberste Prämisse unseres Handelns – sowohl unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten als auch in Bezug auf unsere Kolleginnen und Kollegen. Als Familienunternehmen tragen wir Verantwortung für 22.000 Menschen. Daher ist es unser Anspruch und unsere Pflicht, ein angenehmes, wertschätzendes und sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt möchten wir dies gegenüber unseren Kolleginnen und Kollegen sowie gegenüber der Gesellschaft noch einmal unterstreichen.“
 
Alexander Neudorf, Executive Director People & Culture bei Fiege, der die offizielle Urkunde gemeinsam mit Achternbusch unterzeichnete, ergänzt: „Wir erleben jeden Tag, dass diverse Teams mit unterschiedlichen Blickwinkeln bessere Entscheidungen treffen. Deshalb ist es für uns als Unternehmen entscheidend, in unseren eigenen Reihen und darüber hinaus für Diversität, Gleichberechtigung und Chancengleichheit einzutreten. Nur so können wir unsere Position als Top-Arbeitgeber festigen, um auch in Zukunft die besten Talente und Mitarbeitenden für uns zu begeistern.“
 

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