Kreis Warendorf

Fachkräfte- und Weiterbildungsmesse fürs Münsterland geplant

Münster/Kreis Warendorf – „future@work“ – so lautet der Name der neuen Fachkräfte- und Weiterbildungsmesse, mit der die Agentur für Arbeit Ahlen-Münster, die Wirtschaftsförderungen sowie die Jobcenter der Stadt Münster und des Kreises Warendorf am 26. und 27. Januar 2024 im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland an den Start gehen. Bei der Messe sollen regionale Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten sowie Jobangebote präsentiert werden. Auch verschiedene Fachforen mit Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden finden im Rahmen von future@work statt.

Bringen die neue Fachkräfte- und Weiterbildungsmesse „future@work“ an den Start (von links): Petra Michalczak-Hülsmann, Ralf Bierstedt, Christian König, Susanne Beier und Enno Fuchs. Foto: Agentur für Arbeit Ahlen-Münster

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„Eins ist klar: Die Arbeitswelt verändert sich sehr schnell und wird schon in wenigen Jahren ganz anders aussehen als heute. Digitalisierung und Automatisierung sorgen dafür, dass sich Berufe komplett verändern. Wer nicht am Ball bleibt und sich weiterbildet, wird es schwer haben“, betont Christian König, operativer Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster. Auf der anderen Seite steht eine gewaltige Zahl: Mehr als 19.000 Beschäftigte aus dem Münsterland werden in den kommenden zehn Jahren in den Ruhestand wechseln. Deutlich weniger junge Menschen werden auf den Arbeitsmarkt kommen. „Die damit verbundenen Fachkräfteengpässe stellen die Wirtschaft bereits jetzt vor große Herausforderungen“, erklärt Enno Fuchs, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster. 

Mit der future@work wollen die Organisatoren aus der Arbeitsagentur, den Wirtschaftsförderungen sowie der Jobcenter der Stadt Münster und des Kreises Warendorf gegensteuern. „Es gibt durchaus funktionierende Ansätze, die zur Fachkräftesicherung beitragen können“, betont König und nennt Stichworte wie Weiterbildung von Beschäftigten, Qualifizierung von Geringqualifizierten, oder die Anerkennung von Abschlüssen ausländischer Fachkräfte. „All diese Themen werden auf der future@work aufgegriffen", kündigt Petra Michalczak-Hülsmann, Geschäftsführerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf, an. 

Als Zielgruppe haben die Planer sowohl Arbeitsuchende als auch Beschäftigte im Blick. Sie sollen auf der Veranstaltung auf Arbeitgeber mit Personalbedarf treffen, Weiterbildungseinrichtungen mit ihren Angeboten kennenlernen, Vorträge über Trends am Arbeitsmarkt verfolgen, Workshops besuchen und sich untereinander vernetzen können. Auch für Personalverantwortliche werde es auf der future@work Informations- und Austauschangebote geben, erläutert Michalczak-Hülsmann: „Wir möchten eine Plattform anbieten, auf der sich konkrete Lösungen entwickeln“, ergänzt sie. „Wir sind daher bereits mit unterschiedlichsten Organisationen und Partnern am Arbeitsmarkt im Gespräch und stoßen auf offene Ohren und eine große Bereitschaft, an der Veranstaltung teilzunehmen“, erläutert Enno Fuchs. 

„Die future@work wird mehr bieten als eine reine Jobmesse“, kündigt Ralf Bierstedt, Leiter des Jobcenters Münster, an. „Die Besucherinnen und Besucher können auf ein interessantes Format gespannt sein“, so Bierstedt. Besonders attraktiv sei zudem, dass die future@work das Münsterland als vielseitigen Arbeits- und Lebensort präsentiere. „In Zeiten von wachsenden digitalen Möglichkeiten ist es sinnvoll, über den Tellerrand zu schauen und die Themen am Arbeitsmarkt gemeinsam anzugehen“, betont Bierstedt. Susanne Beier, Sachgebietsleiterin im Jobcenter des Kreises Warendorf, ergänzt: „Der persönliche Kontakt zwischen Arbeitsuchenden, Arbeitgebern und Bildungseinrichtungen bietet sowohl den Ausstellern als auch den Besucherinnen und Besuchern viele neue Impulse und Möglichkeiten.“

Unternehmen, Organisationen und Bildungsträger können sich ab sofort über die Website als Aussteller anmelden.

Weitere Infos: www.future-at-work.ms

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