Landkreis Emsland

Emsland: Vierspuriger Ausbau der Europastraße 233 darf beginnen

Meppen - Die Europastraße 233 ist die kürzeste Verbindung zwischen dem niederländischen Randstad und den deutschen Metropolen Bremen und Hamburg - und ihr vierspuriger Ausbau soll auch die Autobahnen A31 und A1 enger verbinden. In Meppen überreichte der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies nun den Planfeststellungsbeschluss für den ersten Planungsabschnitt.

Übergabe des Planfeststellungsbeschlusses für den Planungsabschnitt 1 durch Minister Olaf Lies an Dr. Hannah Timmer. Johann Wimberg, Dr. Hannah Timmer, Katja Pott, Olaf Lies, Marc-André Burgdorf, Mechtild Weßling, Dieter Barlage (v.l.). Foto: Wirtschaftsverband Emsland

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Was der Minister nun in Meppen überreichte, ist letztlich erst einmal nur ein kleiner Teil - nämlich für den kleinen Abschnitt zwischen Meppen und der B70 bei Meppen, ein etwa 11 Kilometer langes Teilstück der insgesamt 83 Kilometer langen Strecke. Und doch war der Termin in symbolischer Hinsicht wichtig für den Ausbau der Strecke. Mindestens für den ersten Bauabschnitt besteht nun Planungsrecht, die Arbeiten können nun beginnen. 

Im Rahmen der Veranstaltung der Mitgliederversammlung des Fördervereins PRO E 233 wurde naturgemäß die Bedeutung des Ausbaus hervorgehoben. Gäste aus Politik und Wirtschaft, darunter Minister Olaf Lies, die stellvertretende Behördenleiterin der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Katja Pott, sowie die Landräte Marc-André Burgdorf und Johann Wimberg, unterstrichen die Bedeutung des vierspurigen Ausbaus für die regionale Entwicklung, wie es in einer Mitteilung des Verbands heißt.

Burgdorf beispielsweise hob in seinem Beitrag die Relevanz des Projekts für die regionale Entwicklung hervor: „Es freut uns sehr, dass wir heute gemeinsam diesen wichtigen Schritt in Richtung Umsetzung des E 233-Ausbaus gehen können. Er ist wichtig für die wirtschaftliche Prosperität und das regionale Wachstum. Mein Dank geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Planungen mit hohem Zeitaufwand und viel Engagement so weit vorangetrieben haben“.

Auch Landrat Wimberg betonte, dass die Erreichbarkeit der Region und die schnelle Anbindung an Wirtschaftszentren von den Niederlanden bis nach Skandinavien entscheidend für Wohlstand und Wachstum seien.

"Unabdingbar"

Der Minister verwies auf auf eine funktionierende Straßeninfrastruktur , die "unabdingbar“ sei. In Anbetracht der regionalen und internationalen Bedeutung der E 233 als Verbindung zwischen Bremen/Hamburg und Amsterdam/Rotterdam sei der Ausbau nicht nur eine dringende Notwendigkeit für die Verkehrsentlastung, sondern auch ein bedeutender Schritt dafür, dass Europa enger zusammenrückt. „Die heute übergebene Planfeststellung für den ersten Abschnitt der E233 markiert einen Meilenstein, der die Vision einer effizienten und leistungsfähigen Verkehrsverbindung zwischen A31 und A1 Wirklichkeit werden lässt“, betonte der Minister. 

Die ersten Planungen reichen bis in die Neunzigerjahre zurück. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass zwei weitere Abschnitte (Haselünne bis Löningen)  noch in diesem Jahr ins Planfeststellungsverfahren gehen.

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