„Der Bedarf der Wirtschaft, sich über deutsche und niederländische Themen auszutauschen, ist sehr groß. Das haben wir auch dieses Mal wieder am starken Interesse der Unternehmen, die sich im Magazin vorstellen, gemerkt“, betonte Jan Bruins von INN‘twente. Er ergänzte: „Wir freuen uns, dass sich INN*terregio mittlerweile als feste Größe in der grenzüberschreitenden Wirtschaftskommunikation etabliert hat. Mit jeder neuen Ausgabe wächst unser Netzwerk.“
Dialog zwischen deutschen und niederländischen Unternehmen fördern
In der 65-seitigen Publikation dreht sich alles um die starke Wirtschaft im Euregio-Gebiet sowie um die Themen, die die Unternehmen sowohl auf deutscher als auch auf niederländischer Seite bewegen. Es geht beispielsweise um Wissenstransfer, neue Kooperationen und auch um kulturelle Aspekte. „Unsere Aufgabe ist es, den Dialog zwischen deutschen und niederländischen Unternehmen zu fördern. Mit INN*terregio schaffen wir eine Plattform, die Unternehmerinnen und Unternehmer, aber auch andere wirtschaftliche Akteure zusammenbringt und neue Kooperationen anregt“, erklärte Robert F. Schneider, Geschäftsführer von Wirtschaft aktuell, im Vorfeld der Präsentation.
Ein Ort zum Netzwerken
Den Rahmen für die Vorstellung der neuen Ausgabe hatten die Verleger bewusst ausgesucht: Es sollte ein Ort zum Netzwerken sein, unweit der deutsch-niederländischen Grenze. Gefunden haben sie den im Steps Hub in Gronau. Die beiden Geschäftsführer David Verstegge und Ingo Hoff gaben als Gastgeber einen Einblick in die Arbeit der Business-Event-Location. So gibt es dort neben regelmäßigen Veranstaltungen zum Informieren und Netzwerken auch mietbare Co-Working-Spaces und Konferenzräume. „Hier kommen etablierte Unternehmen und Start-ups zusammen. Das Steps ist eine Keimzelle, aus der vieles entstehen kann – angefangen beim lockeren Kennenlernen bis hin zu konkreten Geschäftspartnerschaften“, erklärte Verstegge, der gemeinsam mit INN‘twente den grenzübergreifenden Austausch von Unternehmerinnen und Unternehmern mit dem neuen Format „CrossBorder Entrepeneurs“ forcieren will.
Steps-Geschäftsführer Hoff appellierte an die Gäste, die Nähe zur Grenze noch besser zu nutzen, auch mit Blick auf die Hochschulstandorte. „Von Gronau aus ist man innerhalb von 15 Minuten in Universitätsstadt Enschede – bis ins nächste deutsche Oberzentrum in Münster ist es eine Stunde.“
Tech.Land vorgestellt
Auf die Region entlang der Grenze aufmerksam machen, will auch die Initiative Tech.Land, die Programmmanager Hans Brouwers bei der Release-Party vorstellte. Ziel sei es, für das Gebiet – die Ostniederlande, Nord-Westfalen und andere Teile der Euregio in Niedersachsen – die zentralen Herausforderungen der Wirtschaft beidseits der deutsch-niederländischen Grenze anzugehen, nationale und internationale Fachkräfte auf den Standort aufmerksam zu machen und so die Wettbewerbsfähigkeit der Region mit ihren Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen zu stärken. „Europa sollte unsere Region mehr auf dem Radar haben“, betonte Brouwers und verwies auf die Innovationsfähigkeit der Wirtschaft und Wissenschaft vor Ort. In den vier Schwerpunkten Energie (Batterie und Wasserstoff), Kreislaufwirtschaft, Gesundheit und Medizintechnik sowie fortgeschrittene Fertigung und Robotik sollen gemeinsame Projekte initiiert und umgesetzt werden.
Abgerundet wurde der Abend mit einem lebendigen Networking-Teil, bei dem sich die Gäste bei Snacks und Drinks austauschen konnten – ganz im Sinne der INN*terregio-Idee, wirtschaftliche Verbindungen zu stärken und neue Impulse für die deutsch-niederländische Zusammenarbeit zu setzen.