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Landkreis Osnabrück

Caritas Nordkreis Pflege stellt Weichen für die Zukunft

Bersenbrück - Mit einer neuen Firmenstruktur und einer neuen Einrichtung in Bramsche stellt die Caritas Nordkreis Pflege 2022 die Weichen für die Zukunft.

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Die im Jahr 2015 gegründete Caritas Nordkreis Pflege GmbH als Betreibergesellschaft vielseitiger Angebote in der Altenhilfe im Nordkreis Osnabrück und der Stadt Diepholz ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Caritas Verbandes Osnabrück und von sieben katholischen Kirchengemeinden: St. Lambertus (Merzen), St. Johannis (Alfhausen), St. Martinus (Bramsche), St. Laurentius (Neuenkirchen), St. Servatius (Berge), St. Katharina (Fürstenau) und St. Vincentius (Bersenbrück). Zur Caritas Nordkreis Pflege gehören jetzt 19 Einrichtungen an acht Standorten von der ambulanten sowie vollstationären Altenpflege über die Tagespflege bis zum betreuten Wohnen und „Essen auf Rädern“. Für die „Pflege aus einer Hand“ kümmern sich 700 Mitarbeitende täglich um rund 1.000 Pflegebedürftige. „Alle Einrichtungen wurden Dank beispielgebender Solidarität aller Gesellschafter zum Jahresbeginn 2022 in einem finanzstarken Unternehmen „Caritas Nordkreis Pflege GmbH“ fusioniert. Damit wurden moderne Managementstrukturen etabliert, Synergien in der Leitungsstruktur erzielt und nennenswerte Qualitätsverbesserungen erreicht. Zudem ergeben sich für die einzelnen Standorte nun neue Möglichkeiten, indem zum Beispiel auch die kleineren Pflegeeinrichtungen durch Investitionen gestärkt werden, was sie aus eigener Kraft vorher nicht geschafft hätten“, erklärt Rudi Fissmann, Geschäftsführer der Caritas Nordkreis Pflege. 

Seit Gründung ist die Caritas Nordkreis Pflege sehr expansiv auf dem Altenpflegemarkt tätig, wie die Neubauten der Altenpflegeheime St. Josef-Stift in Bersenbrück und St. Reginenstift in Fürstenau sowie die neu geschaffenen Tagespflegen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften in Neuenkirchen, Merzen, Bersenbrück und Diepholz zeigen. In nunmehr sieben Jahren hat sich als Folge der Leistungsausweitungen der Jahresumsatz insgesamt mehr als verdoppelt und liegt aktuell bei über 30 Millionen Euro. „Wir gehören mit unseren gemeinnützigen Einrichtungen zu den sogenannten Non-Profit-Unternehmen, deren Unternehmensziel nicht die Gewinnmaximierung ist, sondern der durch die Nächstenliebe geprägte Dienst am Menschen“, so Fissmann und er ergänzt: „Ohne die vielzähligen kirchlichen Angebote im Gesundheits- und Sozialwesen, ob Krankenhäuser, Altenpflegeheime, ambulante Pflegedienste, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Beratungsstellen und vieles mehr wäre unsere Gesellschaft ‚ärmer‘. Unser Wohlstand ist insbesondere auch dem großartigen kirchlich-caritativen Engagement zu verdanken, was bedauerlicherweise derzeit in der Öffentlichkeit leider nur unzureichend wahrgenommen wird.“

Die Caritas Nordkreis Pflege GmbH vollzieht in den nächsten Monaten direkt den nächsten Expansionsschritt: In Bramsche entsteht zurzeit ein 2.900 Quadratmeter großer Neubau mit einer Tagespflege (24 Plätze), einem Pflegedienst und einer betreuten Wohngemeinschaft (48 Wohnungen), in der die Mieter ambulante Pflegeleistungen in Anspruch nehmen können. Ziel ist es, dass die Bewohner dort möglichst eigenständig bis ans Ende ihrer Tage leben können. Die Mauern für das Erdgeschoss stehen schon – 2024 soll der zweigeschossige Bau bezugsfertig sein. Die Projektkosten belaufen sich auf 9,4 Millionen Euro. „In Bramsche gibt es aktuell nicht genügend Pflegeplätze und der demografische Wandel wird das Problem in den kommenden Jahren weiter verschärfen, sodass dringender Handlungsbedarf besteht. Die Altenpflege ist ein regionaler Markt: Menschen möchten in ihrer gewohnten Umgebung alt werden – diesem Wunsch kommen wir in Bramsche mit einer entsprechenden Einrichtung nach“, begründet Fissmann diesen Schritt. Der Neubau entsteht auf einem Grundstück neben der Heilig-Geist-Kirche. 

Einen Fachkräftemangel hat er für seine Einrichtungen bislang noch nicht festgestellt. „Wir schaffen es zurzeit noch, alle Stellen zu besetzen, wenngleich angesichts unseres Wachstums der Personalbedarf deutlich steigt und es daher zu temporären Personalengpässen kommen kann. Als kirchlicher Arbeitgeber zahlen wir Tariflohn. Pflegefachkräfte erhalten aktuell im ersten Berufsjahr nach ihrer Ausbildung ein Monatsgehalt von circa 3.400 Euro, welches mit zunehmenden Berufsjahren bis zu 4.200 Euro angehoben wird. Ferner zahlt der Arbeitgeber für seine Mitarbeitenden in eine zusätzliche betriebliche Altersversorgungskasse ein, sodass eine Zusatzrente gewährt wird. Aber vor allem ist unser gutes Betriebsklima für die Personalgewinnung entscheidend. Insofern muss sich bei uns jede Leitungskraft mit Personalverantwortung tagtäglich die Frage stellen: Würde ich gerne bei mir selbst Mitarbeiter/in sein wollen?“, so Fissmanns Erwartungshaltung. Die Fachkräfte rekrutiert die Caritas Nordkreis Pflege GmbH vor allem auch aus ihren eigenen Reihen: Jährlich werden etwa 20 Pflegefachkräfte bei der Caritas Nordkreis Pflege ausgebildet. „Erfreulicherweise wurde am Alten- und Pflegezentrum St. Reginenstift in Fürstenau eine Außenstelle der Pflegefachschule der Niels-Stensen-Kliniken eingerichtet, sodass die jungen Menschen eine ortsnahe Berufsschule im Nordkreis besuchen können“, betont Fissmann.

Caritas Nordkreis Pflege GmbH
Bramscher Straße 24
49593 Bersenbrück 

Tel. 05439/9484-400
info@nordkreis-pflege.de
www.nordkreis-pflege.de

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