Bundesbildungsministerin besucht KH-Bildungscenter

Steinfurt
Auf der Baustelle des KH-Bildungscenters (von links): KH-Hauptgeschäftsführer Frank Tischner, Bundesministerin Anja Karliczek, Kreishandwerksmeister Heinz-Bernd Lohmann und KH-Geschäftsführer Reinhard Kipp. Foto: KH Steinfurt-Warendorf

Rheine – Um sich vor Ort ein Bild über den Baufortschritt zu machen, hat Bundesbildungsministerin Anja Karliczek jetzt die Baustelle des neuen Bildungscenters der Kreishandwerkerschaft (KH) Steinfurt-Warendorf besucht. Dort begrüßten sie Kreishandwerksmeister Heinz-Bernd Lohmann, Frank Tischner, Hauptgeschäftsführer der KH, und Geschäftsführer Reinhard Kipp.

Ende 2022 sollen die Bauarbeiten planmäßig abgeschlossen sein. Insgesamt 26 Millionen Euro kostet die Modernisierung, die die KH parallel an ihren Standorten in Beckum und Rheine für ihre dortigen Bildungswerkstätten umsetzt. Rund 45 Prozent der Kosten werden dabei vom Bund übernommen.

„Es ist beeindruckend, was im Kreis Steinfurt für die duale Ausbildung im Handwerk getan wird. Und damit meine ich nicht nur das neue Bildungscenter, sondern auch das vielfältige Engagement der Kreishandwerkerschaft auf vielen Ebenen, die Arbeit der Ehrenamtlichen in den Innungen und die erfolgreiche Ausbildungsarbeit der Handwerksunternehmen zur Sicherung der Ausbildungsqualität und des Fachkräftebedarfs“, betonte Karliczek.

„Wir freuen uns sehr über den Besuch von Frau Karliczek, zeigt er doch den Stellenwert, den die betriebliche dualen Ausbildung an sich und das Handwerk als nachhaltige Ausbildungsbranche auch im politischen Berlin haben“, erklärte KH-Hauptgeschäftsführer Tischner.

Im Zuge der Baustellenbesichtigung kam auch die aktuelle Ausbildungssituation im Handwerk zur Sprache. „Wir spüren die Auswirkungen der fehlenden Orientierungsangebote nach über einem Jahr Corona und versuchen alles, um die Ausbildungsstellen im Handwerk zum 1. August 2021 zu besetzen – im Idealfall erlernen die Azubis dann in eineinhalb Jahren auch in unserem neuen Bildungscenter in Rheine ihr Handwerk“, erläuterte Tischner und verwies auf die aktuell laufende Ausbildungskampagne www.Ausbildung2021.net, die die Möglichkeiten einer Ausbildung im Handwerk aufzeigt und erklärt, wo Jugendliche auch während der Sommerferien Informationen erhalten und eine persönliche Beratung in Anspruch nehmen können.

Kreishandwerksmeister Heinz-Bernd Lohmann, Mitglied im ehrenamtlichen Bauausschuss der Kreishandwerkerschaft, freute sich über die Umsetzung der Maßnahme und den Besuch der Bundesbildungsministerin: „Dies ist im Zuge einer Gleichberechtigung der Bildungswesen ein wertschätzendes Signal, wenn sich die Bundesbildungsministerin persönlich über den Stand der Bauarbeiten informiert“, so der Kreishandwerksmeister. Der für die Baumaßnahme verantwortliche Geschäftsführer Reinhard Kipp freut sich ebenfalls über den Besuch aus Berlin, vor allem aber darüber, dass die Baumaßnahmen aktuell im Zeitplan sind und sichtbare Fortschritte machen.

 

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