Bereits Mitte November hatte eine Fachjury die fünf besten Mobilitätsprojekte des Landes ausgewählt. Die Wahl des Siegers erfolgte dann über ein Online-Voting. Das Bürgerlabor Mobiles Münsterland (BüLaMo) setzte sich gegen vier Mitbewerber durch. Die drei Bestplatzierten erhielten insgesamt ein Preisgeld in Höhe von 30.000 Euro, das wiederum in die Projekte reinvestiert wird und so zu einer klimaneutralen Zukunft im Verkehr beitragen soll.
„Wir freuen uns sehr, dass das BüLaMo sowohl die Fachjury in der Vorauswahl als auch die Bürgerinnen und Bürger im Online-Voting überzeugen konnte. Das zeigt, dass wir mit unseren innovativen Mobilitätskonzepten und bedarfsgerechten Angeboten auf einem guten Weg sind“, betonte Landrat Schulze Pellengahr.
BüLaMo ist 2020 als Verbundprojekt des Kreises Coesfeld, des Zweckverbands Mobilität Münsterland – Fachbereich Bus (ZVM Bus), der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) sowie der Gemeinde Senden an den Start gegangen. Projektträger ist der Kreis Coesfeld, der dabei vom Land NRW sowie vom Bund mit Fördermitteln für einen multimodalen Verkehr im Laborraum unterstützt wird. Derzeit werden im Rahmen von BüLaMo zahlreiche Projekte erprobt, mit deren Hilfe eine Verkehrswende zu mehr umweltgerechter Mobilität gelingen soll. Dazu zählen unter anderem der ExpressBus X90 und eine damit verbundene Fahrpreis-Absenkung, der kommit-Shuttle sowie die Eröffnung einer ersten Mobilstation an der Haltestelle Mönkingheide in Senden. Unter dem Titel „kommit“ fördern der Bund und das Land NRW zahlreiche Vorhaben, die durch die Gemeinden und den Kreis Coesfeld umgesetzt werden.