Kreis Borken

Borken: Werbung für die Ökomodellregion Münsterland

Borken - Seit einigen Tagen steht im FARB Forum Altes Rathaus Borken ein Regal des Münsterland e.V., das mit Bio-Produkten aus dem Kreis Borken und dem Münsterland bestückt ist. Darauf weisen die Stadt und der Kreis Borken nun gemeinsam hin. Mit dieser Produktpalette soll das vom Land NRW geförderte Projekt „Ökomodellregion“ (ÖMR) in den Fokus gerückt werden.

Das Regal mit regionalen Bio-Produkten im FARB wird präsentiert durch Lisa Möller, Leiterin der Tourist-Information Borken, sowie Dr. Gerd Eckstein, Ansprechpartner bei der Kreisverwaltung Borken für das Projekt „Ökomodellregion Münsterland“. Foto: Stadt Borken

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Ziel des Projektes ist, den Anteil ökologisch bewirtschafteter Flächen sukzessive zu erhöhen. Das soll unter anderem durch einen verstärkten Absatz regionaler Bio-Produkte unterstützt werden, wie es in einer Mitteilung heißt. 

Die Koordnierungsstelle der ÖMR beim Münsterland e.V. hat bereits verschiedene Maßnahmen angestoßen, um die Quote bioregionaler Zutaten in der Außer-Haus-Gastronomie zu erhöhen und Regale mit Bio-Produkten aus dem Münsterland im Lebensmitteleinzelhandel zu etablieren. Zusätzlich soll die Herstellung weiterer bioregionaler Produkte angeregt und unterstützt werden. Das ÖMR-Projekt hat somit die gesamte Wertschöpfungskette im Blick: vom Feld oder Stall über die Verarbeitung, den Handel bis hin zum Einkaufskorb oder den (Kantinen-)Teller.

Vier Kreise und Stadt Münster

In dem Verbundprojekt „Ökomodellregion Münsterland“ arbeiten die vier Kreise des Münsterlandes sowie die Stadt Münster gemeinsam mit den Landwirtschaftskammern und den LEADER-Regionen zusammen. Unter der Leitung des Münsterland e.V. werden dabei verschiedene Ziele verfolgt: So soll die regionale Land- und Ernährungswirtschaft nach ökologischen Maßstäben gestärkt und für die Menschen der Region ein möglichst umfangreiches Angebot bioregionaler Lebensmittel geschaffen werden, um die Lebensgrundlagen zu schützen. Zudem soll das Tierwohl gesteigert werden.

Das Projekt wird durch das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW für die Dauer von drei Jahren gefördert.

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