Landkreis Emsland

Berentzen: Geschäftsentwicklung übertrifft Vor-Corona-Jahr

Haselünne – Die Berentzen AG aus Haselünne hat im dritten Quartal 2022 die Umsatzerlöse und das Konzernergebnis deutlich steigern können. Nach den vorläufigen Geschäftszahlen belief sich der Umsatz auf 127,1 Millionen Euro (Vorjahr: 105,8 Millionen Euro) – das ist ein Plus von über 20 Prozent. Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (Konzern-EBIT) stieg um rund 32 Prozent auf 6,8 Millionen Euro (Vorjahr 5,1 Millionen Euro). Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Konzern-EBITDA) gab der Getränkehersteller mit 13,1 Millionen Euro (Vorjahr: 11,9 Millionen Euro) an. Vor diesem Hintergrund hat die Unternehmensgruppe erneut die Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2022 angehoben.

Oliver Schwegmann, Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft. | Foto: Berentzen AG

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„Unsere Geschäftszahlen für die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2022 liegen nicht nur deutlich über denen des entsprechenden Vorjahreszeitraums, sondern übertreffen auch die Geschäftsergebnisse der Vergleichsperiode des Jahres 2019 – dem letzten Vor-Corona-Jahr und einem der erfolgreichsten Geschäftsjahre der Berentzen-Gruppe der jüngeren Unternehmenshistorie“, freut sich Oliver Schwegmann, Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft. 

Besonders hervorzuheben sei, dass dieser Erfolg trotz der massiven Energie- und Materialkostensteigerungen im bisherigen Jahresverlauf gelungen sei. Aufgrund dieser weiterhin zunehmenden Kostenbelastungen habe die Rohertragsqualität der einzelnen Produkte gelitten, da entsprechende Preiserhöhungen noch nicht vollumfänglich weitergegeben werden konnten, teilte Berentzen in einer Pressmeldung mit. Der Geschäftserfolg sei demzufolge fast ausschließlich auf ein starkes Absatzwachstum zurückzuführen. „Diese positive Entwicklung der Nachfrage nach Produkten der Berentzen-Gruppe freut uns sehr und zeigt: Nach den Einschränkungen der Coronavirus-Pandemie wünschen sich die Menschen wieder die Momente in Gemeinschaft und nutzen die unterschiedlichsten Getränke aus unserem Portfolio“, erklärt Schwegmann. 

Zum Geschäftserfolg in den ersten drei Quartalen hätten alle für die Berentzen-Gruppe strategisch wichtigen Themen beigetragen. Die strategischen Wachstumsfelder der Unternehmensgruppe sind die Liköre der Marken Berentzen und Puschkin bei den Markenspirituosen, Premiumproduktkonzepte bei Handelsmarkenspirituosen, die Limonadenmarke Mio Mio im Segment Alkoholfreie Getränke sowie die wesentlichen Kernabsatzmärkte im Segment Frischsaftsysteme. „Wir haben es bereits nach den ersten beiden Quartalen gesehen und heute bestätigt es sich nochmals eindrucksvoll: Die Berentzen-Gruppe ist zurück auf ihrem Wachstumspfad“, erklärt Schwegmann.

Weiterer Ausblick auf das Geschäftsjahr 2022

Aufgrund der positiven Entwicklung der Konzern-Umsatzerlöse und der Ergebniskennziffern in den ersten neun Monaten hebt die Berentzen-Gruppe erneut ihre Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2022 an, nachdem sie bereits im Juli eine Verbesserung der Kennziffern in Aussicht gestellt hatte. Die Unternehmensgruppe rechnet nunmehr mit Konzernumsatzerlösen in einer Bandbreite von 172 bis 177 Millionen Euro (bislang 158 bis 165 Millionen Euro, Vorjahr 146,1 Millionen Euro). Das Konzern-EBIT wird nunmehr in einer Bandbreite zwischen 7,8 und 8,8 Millionen Euro erwartet (bisher 6 bis 8 Millionen Euro, Vorjahr 6,7 Millionen Euro), das Konzern-EBITDA zwischen 16,1 und 17,1 Millionen Euro (bisher 15 bis 17 Millionen Euro, Vorjahr 15,4 Millionen Euro). 

Die Auswirkungen auf die Geschäftsergebnisse aufgrund der anhaltenden Herausforderungen auf den Beschaffungsmärkten werden im vierten Quartal voraussichtlich deutlich spürbarer werden als im bisherigen Jahresverlauf, kündigte das Unternehmen an. „Vor dem Hintergrund bleiben wir bei der Neueinschätzung der Ergebniskennziffern etwas vorsichtiger als hinsichtlich der erwarteten Entwicklung der Konzernumsatzerlöse. Insgesamt wird die Berentzen-Gruppe in diesem Jahr aber ihre wiedergewonnene Wachstumskraft unter Beweis stellen“, so Schwegmann. 

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