„Mit der Aktion schaffen wir neue Anreize für Jugendliche und geben den Betrieben die Möglichkeit, sich bei den Jugendlichen zu bewerben“, skizziert die Bereichsleiterin. Die Wahl des Medium geschah dabei sehr bewusst: „Instagram ist der Social-Media-Kanal, der zurzeit neben TikTok am meisten von Jugendlichen im Übergang von der Schule in den Beruf genutzt wird“, erklärt Annika Schütte von der Servicestelle. Die Aktion „Azubi-Kleinanzeigen“ präsentiert deshalb von 2. bis 12. Mai anonymisierte Profile von ausbildungssuchenden jungen Erwachsenen. Haben Unternehmen Interesse an einem der Kurzprofile, stellt die Servicestelle Schule-Wirtschaft den Kontakt her.
Akquiriert werden die Jugendlichen von den Ausbildungslotsen der MaßArbeit über die Schulen und Jugendzentren sowie von der kommunalen Arbeitsvermittlung der MaßArbeit. „Jugendliche, die für das aktuelle Jahr noch keinen Ausbildungsplatz haben, können mit der Aktion ohne große Hürden in Kontakt mit einem potenziellen Ausbildungsbetrieb kommen“, erklärt Ausbildungslotsin Carolin Pieper. Gerade der niedrigschwellige Zugang ohne den Aufwand einer kompletten Bewerbung sei für die Ausbildungsinteressierten interessant, ist auch ihr Kollege Daniel Löhner überzeugt: „Da die Betriebe auf die Jugendlichen zugehen, trauen sich auch junge Menschen, die sonst vielleicht Schwierigkeiten mit diesem Schritt haben.“ Natürlich können sich auch jederzeit weitere Jugendliche für die Aktion melden, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.
Interessierte Betriebe können sich über Instagram oder per E-Mail unter Schule-wirtschaft@massarbeit.de melden.
Der Instagram-Account der Servicestelle Schule-Wirtschaft ist unter „schulewirtschaft.lkos“ erreichbar.