Arbeitsagentur Coesfeld: Frank Thiemann neue Spitze der Geschäftsführung

Coesfeld
Ab dem 1. Mai übernimmt Frank Thiemann den Vorsitz der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Coesfeld. | Foto: Agentur für Arbeit Coesfeld

Coesfeld – Frank Thiemann übernimmt zum 1. Mai den Vorsitz der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Coesfeld. Er folgt auf Johann Meiners, der vor kurzem in den Ruhestand gegangen ist.

Der in Coesfeld lebende Thiemann war zuletzt seit Mai 2020 Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Gelsenkirchen und davor mehrere Jahre operativer Geschäftsführer in den Arbeitsagenturen Recklinghausen und Wesel. „Ich freue mich darauf, zurück nach Coesfeld kommen zu können“, erklärt der 46-Jährige, der seine Karriere 1996 beim damaligen Coesfelder Arbeitsamt begann.

Thiemann bringt viel Erfahrung in unterschiedlichen Funktionen mit. „Ich konnte in verschiedenen Situationen Arbeitgeber, Arbeitsuchende und Arbeitslose unterstützen. Das Thema Qualifizierung war dabei bereits besonders wichtig“, erklärt er. Mit Blick auf seine neue Aufgabe in den Kreisen Borken und Coesfeld macht er deutlich: „Aufgrund der erfreulich niedrigen Arbeitslosigkeit in der Region zeigt sich der Fachkräftemangel hier schon deutlicher als noch in vielen anderen Wirtschaftsräumen. Nur im engen Zusammenspiel mit verschiedenen Netzwerkpartnern und den Unternehmen in der Region lassen sich gemeinschaftlich Wege finden, um diese Herausforderung anzugehen.“ Damit will er auch die Arbeit seines Vorgängers Meiners fortführen, der bereits viele Projekte zur Fachkräftesicherung und -gewinnung angestoßen und unterstützt habe. 

Gleichzeitig setzt Thiemann darauf, Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung zu begeistern. „Wir brauchen in der Zukunft noch mehr Jugendliche, die den Weg in eine betriebliche Ausbildung gehen und sich damit später als Fachkräfte am Arbeitsmarkt einbringen können“, fordert der Arbeitsmarktexperte. Für junge Menschen sei eine Ausbildung eine sehr gute Grundlage für ein erfolgreiches und erfüllendes Arbeitsleben, betont er: „Mit einem Berufsabschluss stehen jungen Menschen später unzählige Wege offen“. Ihm sei daher wichtig, allen Schülerinnen und Schüler eine individuelle und persönliche Berufsberatung anzubieten. „Dazu werden wir die bestehende gute Zusammenarbeit mit den Schulen weiter ausbauen und auch in Zukunft mit unserer Berufsberatung vor Ort sein, um die Jugendlichen bei der Berufswahl zu unterstützen“.

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