Ab Ende 2023 will apetito den Neubau für die Mitarbeitenden eröffnen. Auch Unternehmen aus dem Umland sollten das Gebäude für Veranstaltungen nutzen können. „Wir sind froh, dass die jahrelange Arbeit jetzt Früchte trägt und wir nun endlich sehen können, was vorher nur eine Idee in unseren Köpfen war. Ein besonderer Dank gebührt daher heute den Handwerkerinnen und Handwerkern.“ Mit diesen Worten richtete sich Robert Düsterberg, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender an die versammelten Projektbeteiligten und -Verantwortlichen sowie alle Gewerke, die beim EAT mitgewirkt haben und noch mitwirken. Bei der Vergabe der Aufträge sie es apetito wichtig gewesen, die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Düsterberg begrüßte daher ausrücklich auch die Firmen aus Rheine und Umgebung sowie das Planungsbüro agn aus Ibbenbüren.
Dann stiegen er und Zimmermann Werner Esslingen (Holzbau Brüggemann) in luftige Höhen. Symbolisch schlugen die beiden den letzten Nagel ein und sprachen den Richtspruch, mit dem sie traditionsgemäß Glück und Segen für das EAT, die Bauarbeitenden und künftigen Besuchenden wünschten.
Die Bauarbeiten an dem Gebäude sind bereits im Januar angelaufen. Seither ist viel passiert: Es wurden 390 LKW Erde und Sand bewegt. 367 Betonmischer lieferten den Beton für die Rohbauarbeiten. 217 Tonnen Bewehrungsstahl wurden verbaut (das entspricht 155 VW Golf). 1.100 Quadratmeter Sichtbetonfassade mit einem Gesamtgewicht von 400 Tonnen wurden montiert. Und: 177 Tonnen Konstruktionsholz in 600 Einzelteilen wurden mit mehr als 74.000 Schrauben zu einem Holzdach verbunden. „Trotz aller Hindernisse, die aktuell auf dem Rohstoffmarkt herrschen, kommen wir gut voran“, erläuterte Projektleiter Stefan Becker, Leiter Projektmanagement und Instandhaltung Gebäude bei apetito.
Unter einem begrünten Dach sollen im EAT künftig vier verschiedene Restaurants und ein Café Platz finden. „EAT" steht dabei nicht nur für das englische Wort „Essen“, sondern als Abkürzugn auch für die Begriffe „Essen“, „Arbeiten“ und „Treffen“. Rund 20 Millionen Euro investiert die apetito AG in den Bau des multifunktionalen Gebäudes, das nach dem „Gold“-Standard der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen gebaut wird.