Zu den Gästen zählten auch verschiedene Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, darunter auch die Bundestagsabgeordneten Henning Rehbaum und Bernhard Daldrup sowie der IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel, der seine Anerkennung in einer Video-Botschaft zum Ausdruck brachte. Ein ganz besonderes Präsent hatte Ahlens Bürgermeister Dr. Alexander Berger im Gepäck. Er überreichte das Straßenschild für den künftigen „Josef-Renner-Platz“. Die Stadt wird als Reminiszenz an den Unternehmensgründer und das Unternehmen eigens eine Teilfläche des Ostbergs, an dem die Metallwerke Renner ihren Unternehmenssitz haben, umbenennen.
Alle Redner waren voll des Lobes für das Unternehmen, den geschäftsführenden Gesellschafter Jürgen Henke und die Familie Henke. Das Familienunternehmen gelte als Vorreiter einer modernen Unternehmensführung: Soziales Engagement, die Ausbildung junger Fachkräfte und die Wertschätzung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien fest in der Unternehmensphilosophie verankert.
Auch der Weg für die nächsten 100 Jahre sei mit dem Eintritt der fünften Familiengeneration durch Jan Henke in die Metallwerke Renner GmbH geebnet, so dass man zuversichtlich in die Zukunft blickt, so ein wichtiger Tenor in den Jubiläumsansprachen.
Renner ist heute mit einem breiten Portfolio unterwegs. Das Unternehmen stellt Entsorgungs-, Industrieprodukte, aber auch Artikel für Haus, Hof und Garten, her. Das traditionelle Feuerverzinken per Hand spielt dabei noch heute eine wichtige Rolle. Im Laufe der Jahre haben sich die Ahlener vom traditionellen Handwerksbetrieb zum modernen familiengeführten Unternehmen weiterentwickelt, das heute international präsent ist. Was mit einem verzinkten Eimer aus Metall begann, entfaltete sich zu einem großen Sortiment von komplexen Abfallbehältnissen und individuellen Dienstleistungen. Im Jubiläumsjahr hat das Unternehmen in eine Laserschneidmaschine investiert, mit der „eine neue Ära“ eigeläutet werden soll, wie die Verantwortlichen betonen.