Wissen rettet Leben – das ist nicht nur der Leitsatz von RescOff, sondern gelebte Praxis in sämtlichen Veranstaltungen, die das Unternehmen für gewerbliche Kunden anbietet. „Wir vermitteln Wissen für lebensrettende Maßnahmen sowohl im Bereich der Ersten Hilfe und Brandschutz als auch für die technische Rettung aus schwer zugänglichen Bereichen. Damit fördern wir die Sicherheit am Arbeitsplatz“, erklärt Geschäftsführer Dr. Steffen Dambach. Im Fokus stehen dabei insbesondere Trainings für die Rettung an außergewöhnlichen Arbeitsplätzen, etwa für Servicetechniker auf Windkraftanlagen, aber auch für Fachkräfte aus Industrie und Handwerk, wie etwa Gerüstbauer, Hochregellageristen und Dachdecker. Die bietet RescOff nach den Vorgaben der GWO und der DGUV an, angefangen bei den Grundlagen der Ersten Hilfe und des Brandschutzes in „typischen“ Gefahrensituationen bis zur richtigen Anwendung der Persönlichen Schutzausrüstung. „Darüber hinaus können wir alle Kurse auch an die individuellen Bedürfnisse der Unternehmen anpassen. Schließlich lauern in einer Tischlerei andere Gefahren als im Büro. Deshalb führen wir einen Großteil unserer Trainings auch bei den Kunden vor Ort durch – um für die lokalen Fluchtwege und Rettungskonzepte zu sensibilisieren“, ergänzt Dambach. Bei der Erstellung von Flucht- und Rettungsplänen können Kunden außerdem auf die Expertise einer ausgebildeten Fachkraft im Bereich Brandschutz bei RescOff zurückgreifen.
Für ganz spezielle Trainings, etwa für die Windindustrie, veranstaltet RescOff die Kurse in den eigenen Hallen in Bissendorf. „Dort haben wir ein Rotorblatt, eine Nabe und ein Maschinenhaus eines Windkraftrads nachgebaut, sodass wir Szenarien, die möglichst nahe an der Realität sind, simulieren können“, erklärt Dambach. Den Test-Parcours baut RescOff regelmäßig um – „damit es bei den wiederkehrenden Trainings für unsere Teilnehmer nicht langweilig wird und sie immer wieder vor neue Aufgabe gestellt werden“, betont der Geschäftsführer.
In den Kursen gehe es aber nicht nur darum, Wissen zu vermitteln. Dambach: „Wir möchten, dass sich die Teilnehmenden danach mit ihrem Equipment wirklich sicher an ihrem Arbeitsplatz fühlen und wissen, wie sie ihren Kollegen im Notfall helfen können.“ Die Notwendigkeit dafür ergibt sich aus der betriebsinternen Gefährdungsbeurteilung, deren Erstellung von der Berufsgenossenschaft vorgegeben ist. Entsprechende Kursnachweise für die Sicherheit sind vorgeschrieben. Mit einem Erste-Hilfe-Kurs, der beispielsweise für einen Führerschein vorausgesetzt wird, sei das aber nicht zu vergleichen, wie Dambach betont: „Die Menschen, die an unseren Kursen teilnehmen, machen das, weil sie für sich und ihre Kollegen im Notfall die einzige Überlebenschance sind. Es geht im Ernstfall darum, Leben zu retten. Dahinter steckt also eine ganz andere Motivation“, macht der Geschäftsführer klar.
Pro Jahr schult RescOff rund 7.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dafür sind insgesamt über 40 Mitarbeiter verantwortlich. Anfragen für Kurse bekommt RescOff deutschlandweit, aber auch aus den Nachbarländern wie beispielsweise Dänemark. „Unser Standort in Bissendorf direkt am Autobahnkreuz Lotte-Osnabrück macht sich dabei bezahlt. So sind wir aus allen Richtungen gut und schnell erreichbar“, betont Dambach.
Zur Sicherheit gehören weitere Aspekte wie zum Beispiel die Persönliche Schutzausrüstung, die einmal jährlich geprüft werden muss. Eine Aufgabe, die RescOff parallel zur Schulung anbietet.
In Bissendorf hat RescOff im Rahmen des Projekts „Initiative Lebensretter” die Anschaffung von automatisierten externen Defibrillators (AED) unterstützt. „Wir sind Kooperationspartner für AED-Hersteller und bieten auch die Schulungen sowie die regelmäßigen Wartungen an“, so Dambach.