Die Gieseke GmbH fusioniert mit dem Bauunternehmen Büscher, um die eigenen Kapazitäten im Hochbau auszuweiten und den Fortbestand des übernommenen Betriebs zu sichern. Die Verschmelzung wurde im Rahmen einer Betriebsversammlung am Samstag, den 25. April 2026, bekanntgegeben, wie es in einer Mitteilung heißt.
Der bisherige Geschäftsbereich von Büscher wird innerhalb der Gieseke GmbH als Abteilung Massivbau unter der Leitung von Tobias Krützkemper fortgeführt. „Mit diesem Schritt bleibt ein Stück regionaler Baugeschichte erhalten. Wir verbinden die Stärken zweier Traditionsunternehmen, die seit Generationen für Qualität, Verlässlichkeit und partnerschaftliche Zusammenarbeit stehen. So schaffen wir eine Grundlage für die Zukunft“, erklären Krützkemper und Mark Gieseke.
Strategische Neuausrichtung im Massivbau
Für kleinere, spezialisierte Unternehmen hatten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren verändert. Mit der Verschmelzung soll die Zukunft des Betriebs innerhalb der Gieseke GmbH langfristig gesichert werden. Für das übernehmende Unternehmen stellt dieser Schritt eine strategische Weiterentwicklung dar. Neben der Erweiterung der eigenen Hochbaukompetenz kann der Bereich Massivbau künftig sowohl als Bestandteil von Generalunternehmerprojekten als auch eigenständig für Rohbau- und Hochbauprojekte beauftragt werden.