„Wir bekennen uns klar zum Standort Rheine und wollen auch in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld investieren“, sagt B&S-Geschäftsführer Bernd Behne. „Unser Ziel ist es, Arbeitsplätze zu sichern, Wachstum zu ermöglichen und unseren Kunden weiterhin zuverlässig hochwertige Lösungen anzubieten.“
Hürden stehen oft im Weg
Eine Erweiterung am bestehenden Standort sei jedoch mit Herausforderungen verbunden. Freie Flächen seien knapp, Genehmigungsprozesse oft langwierig und formale Vorgaben aufwendig. Gleichzeitig kämen im Tagesgeschäft hohe Energiekosten, zunehmende Dokumentations- und Berichtspflichten sowie der Fachkräftemangel hinzu. Diese Faktoren beanspruchten gerade kleine und mittlere Unternehmen inzwischen erheblich. Der Austausch mit der EWG sei für das Unternehmen wichtig, um die Erweiterung gemeinsam mit den beteiligten Stellen voranzubringen.
B&S Metallbau setze deshalb auf eine langfristige Entwicklung mit modernen Arbeitsbedingungen, Ausbildung und der Weiterqualifizierung der Mitarbeitenden. „Für erfolgreiche Investitionen braucht es neben unternehmerischem Mut auch verlässliche Rahmenbedingungen und pragmatische Verfahren“, betont Prokurist Markus Wasmuth.
Aus Sicht der EWG ist die Erweiterung ein wichtiges Signal für den Wirtschaftsstandort Rheine. „Wenn ein etabliertes Familienunternehmen trotz anspruchsvoller wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in den eigenen Standort investiert, zeigt das eine starke Verbundenheit mit Rheine und großes Vertrauen in die weitere Entwicklung des Unternehmens“, betont EWG-Geschäftsführer Ingo Niehaus. „Solche Investitionen sichern nicht nur Beschäftigung und schaffen Perspektiven, sie stärken auch die industrielle Basis unserer Stadt.“