May 28, 2020

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Osnabrücker Polizei testet Wasserstoff-Auto

Osnabrück – Die Polizeidirektion Osnabrück macht auf ihrem, vor rund drei Jahren eingeschlagenen Weg, die eigene Mobilität umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten, den nächsten Schritt: Nach dem die Behörde bereits Fahrzeuge mit Hybrid- und Elektroantrieb im Einsatz hat, testet sie nun als eine der ersten Polizeibehörden in Deutschland einen Wasserstoff-Streifenwagen mit 100 Prozent Brennstoffzellentechnik. Das CO2-freie Fahrzeug soll für ein Jahr im Einsatz- und Streifendienst auf seine Alltagstauglichkeit hin getestet werden.

Die Polizeidirektion Osnabrück hat nun ein Fahrzeug mit Wasserstoffantrieb im Einsatz.
Foto: Polizeidirektion Osnabrück

Das Bundesverkehrsministerium fördert das Projekt der Polizeidirektion Osnabrück im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit insgesamt 20.460 Euro. Die Vorteile des Autos: Es werden keinerlei CO2-Emissionen ausgestoßen, die Reichweite sei mit 666 Kilometern enorm, das Auftanken in Minutenschnelle erledigt und der Treibstoff wiege kaum etwas – heißt es in der Pressemitteilung der Polizeidirektion Osnabrück.

Polizeipräsident Michael Maßmann erklärt: „Ich freue mich, dass wir es geschafft haben, die Brennstoffzellentechnik bei uns in der Direktion in Osnabrück erproben zu können. Bei den elektrobetriebenen Einsatzfahrzeugen haben wir bereits sehr positive Erfahrungen gemacht. Auch der Einsatz unserer bundesweit ersten beiden Polizei-Elektromotorräder im Einsatz- und Streifendienst hat zu Anfragen von Polizeibehörden aus ganz Deutschland und darüber hinaus geführt.“ Er ergänzt: „Jetzt gehen wir mit dem Einsatz eines Wasserstofffahrzeuges in der Polizeidirektion nochmal einen völlig neuartigen und innovativen Weg. Ich gehe fest davon aus, dass sich die Mobilität in der Polizei in den nächsten Jahren grundlegend verändern wird – daran führt auch kein Weg vorbei. Unser Fuhrpark wird zunehmend grüner und vereint Innovation, Ökologie und Praktikabilität. Wir lassen nicht locker und werden unseren nachhaltigen Weg konsequent weitergehen.“

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, freute sich ebenfalls über das neue Einsatzfahrzeug der Osnabrücker Polizei: „Die Schadstoffbelastung in deutschen Innenstädten macht deutlich, wie wichtig es auch für die niedersächsische Polizei ist, in alternative Antriebsarten zu investieren. Die Fahrzeuge der Polizei sind in Niedersachsen überall im Straßenbild sichtbar, die Polizei hat auch mit ihrer riesigen Fahrzeugflotte damit eine Vorbildfunktion. Es ist wichtig, dieser Rolle gerade im Hinblick auf die nachhaltige Verringerung des Schadstoffausstoßes nachzukommen.“

Der Fuhrpark der Polizeidirektion Osnabrück verfügt im Bereich der Elektromobilität, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln, bereits über 20 Elektro-Pkw, zwölf Pedelecs und drei E-Motorräder.

Montag, 4. Mai 2020
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