December 14, 2019

Merkliste

Lesenswert
Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

560 Schüler beim B.O.P.

Melle – Rund 560 Jugendliche haben den sechsten Berufsorientierungsparcours B.O.P besucht, den die Stadt Melle und die Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit organisiert haben. 39 Unternehmen stellten sich in den Berufsbildenden Schulen (BBS) vor, präsentierten ihre Ausbildungsmöglichkeiten und berichteten den jungen Menschen mithilfe praktischer Arbeitsproben von ihrem Betriebsalltag.

Beim Nils-Stensen-Klinikverbund zeigte die angehende Gesundheits- und Krankenpflegerin Janine Senftleben Landrat Dr. Michael Lübbersmann, wie man einem Patienten einen Stützstrumpf anzieht. Der Meller Bürgermeister Reinhard Scholz und Guido Halfter, Bürgermeister von Bissendorf (von links) schauten zu.
Fotos: MaßArbeit / André Havergo

Besonders in den Kfz-Werkstätten der Berufsbildenden Schulen (BBS) Melle war der Andrang riesig: Viele Achtklässler interessierten sich für eine Ausbildung als Kfz-Mechatroniker und haben ausprobiert, ob sie das nötige Geschick mitbringen und der Beruf tatsächlich ihren Vorstellungen entspricht.
In der Kfz-Werkstatt engagierten sich neben den BBS-Ausbildern auch die Azubis des Autohauses Pietsch in Melle: „Viele der jungen Menschen finden Autos toll, die meisten haben aber noch nie an einem Motor oder einer Karosse gearbeitet“, erklärte Niclas Westhoff. Er lernt im zweiten Jahr Kfz-Mechatroniker und begleitete die Achtklässler durch die Arbeitsprobe. „Es macht Spaß, den Jugendlichen etwas beizubringen – viele unterschätzen, wie technisch der Beruf ist“, betonte er.

Landrat Dr. Michael Lübbersmann war bei seinem Rundgang besonders beeindruckt von der Lehrmethodik: Direkt neben der Kfz-Werkstatt vertieften die Azubis Lerninhalte digital im Computerraum. „Der Kfz-Bereich ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Ausbildung weiterentwickelt: Praktisches und virtuelles Lernen werden immer stärker vernetzt“, erklärte Lübbersmann. Umso wichtiger sei es deshalb, gerade die Berufsschulen mit neuester Technik auszustatten.

Die Digitalisierung habe auch den Pflegebereich längst erreicht. Eine gute Entwicklung, befand BBS-Schulleiter Dr. Hermann Krüssel: „Junge Menschen sind fasziniert von Technik und Berufe werden durch den Einsatz von Technik attraktiver.“ Das gelte auch für digitale Assistenzsystem in der Pflege. Sehr handfest war jedoch die Arbeitsprobe, die der Nils-Stensen-Klinikverbund für die Jugendlichen mitgebracht hatte. Unter Anleitung der angehenden Gesundheits- und Krankenpflegerin Janine Senftleben durfte sich auch der Landrat daran versuchen, einen Stützstrumpf über ein Patientenbein aus Kunststoff zu streifen.

Die Eltern der Jugendlichen hatten ebenfalls die Möglichkeit, die Betriebe beim Berufsorientierungsparcours kennenzulernen. „Zum dritten Mal haben wir auch einen Eltern-B.O.P. am Vorabend der Veranstaltung angeboten“, berichtete Ina Wien von der Stadt Melle. Die Mütter und Väter konnten sich bei 29 Unternehmen über die Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen ihrer Kinder informieren. Sie waren auch eingeladen, selbst Hand anzulegen und sich praktisch in verschiedenen Berufen zu erproben. „Rund 80 Eltern haben diese Gelegenheit genutzt“,  bilanzierte MaßArbeit-Bereichsleiterin Susanne Steininger zufrieden. Die Rückmeldungen seien sehr gut gewesen: „Es gab viele konkrete Nachfragen zu Ausbildungsinhalten und Bewerbungsverfahren – Eltern und Unternehmen befürworten auf jeden Fall auch die Fortführung des Eltern-B.O.P.“
 

Freitag, 3. Mai 2019
Drucken Versenden Permalink Merken